Europas größtes NING SERVICE-Erlebniszentrum wird in Norwegen eröffnet

25.09.2026

OSLO, Norwegen, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 24. September 2026 eröffnete CATL in Oslo sein größtes NING SERVICE-Zentrum außerhalb Asiens und baute damit sein Servicenetzwerk für den Batterie-Lebenszyklus in Europa aus.

Das 8000 Quadratmeter große Zentrum wird Norwegen und die gesamte nordische Region bedienen, Batteriedienstleistungen anbieten, lokale Techniker ausbilden und die Bemühungen um eine Kreislaufwirtschaft in der gesamten Region unterstützen.

Norwegen ist einer der weltweit fortschrittlichsten Märkte für Elektrofahrzeuge. Im August machten batterieelektrische Fahrzeuge 98,7 % der Neuzulassungen von Personenkraftwagen aus, und Elektrobusse hatten einen Anteil von mehr als 60 % an den Zulassungen von Bussen und Reisebussen. Da diese Flotte wächst und älter wird, steigt der Bedarf an Batteriediagnostik, -reparatur und der Verlängerung der Batterielebensdauer. Das Zentrum in Norwegen ist darauf ausgelegt, diesen Bedarf zu decken.

Batteriedienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg

  • Auf der Grundlage der Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungskompetenz von CATL deckt NING SERVICE den gesamten Lebenszyklus von Batterien ab: Prüfung, Wartung, Reparatur, Versicherung, Zweitnutzung und Recycling. Das Leistungsspektrum umfasst Transport, Energiespeicherung und Robotik.
  • NING SERVICE trägt dazu bei, dass sich der Aftermarket vom Austausch von Batterien hin zu deren Reparatur verlagert, und hat die Durchlaufzeit für komplexe Reparaturen von 72 auf 48 Stunden verkürzt.
  • Die umfassende Reparaturkompetenz deckt 76,8 % der Elektrofahrzeugmodelle ab, wobei die Qualitätsstandards der CATL-Produktionslinien angewendet werden. Das „Intelligent Eagle Eye System", das in mehr als 150 Reparaturwerkstätten zum Einsatz kommt, gewährleistet lückenlose Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle.
  • Das Zentrum wird zudem als Markenerlebnisbereich und Vertriebspartner für aufkommende elektrische Anwendungen dienen, darunter Schiffe, eVTOL-Flugzeuge sowie Robotik. NING SERVICE wickelt bereits den Agenturvertrieb für die Ökosystempartner von CATL ab, darunter AutoFlight und Galbot.

Kreislaufwirtschaft und lokale Kompetenzen

CATL hat in strategischer Partnerschaft mit der Ellen MacArthur Foundation die Initiative „Global Energy Circularity Commitment" („Globales Engagement für Kreislaufwirtschaft im Energiebereich", GECC) ins Leben gerufen. Im Einklang mit seiner Vision baut NING SERVICE ein Aftermarket-Ökosystem auf, das dafür sorgt, dass Batterien länger im Einsatz bleiben und ihre Materialien in neue Batterien zurückgeführt werden.

„In einer Kreislaufwirtschaft bleiben Batterien so lange wie möglich auf ihrem höchsten Wertniveau im Einsatz, und ihre Materialien werden zurückgewonnen, um neue Batterien herzustellen. Prüf-, Wartungs- und Reparaturdienstleistungen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dies in großem Maßstab zu ermöglichen", sagte Miranda Schnitger, Leiterin des Bereichs Klima bei der Ellen MacArthur Foundation.

Das Zentrum wird qualifizierte grüne Arbeitsplätze schaffen und zum wichtigsten Schulungsstandort von NING SERVICE in den nordischen Ländern werden. Auf der Grundlage eines Schulungsnetzwerks in 39 europäischen Ländern sowie eines Teams aus 14 erfahrenen Ausbildern wird das Zentrum von CATL zertifizierte Kurse und praktische Schulungen für lokale Techniker anbieten. NING SERVICE plant außerdem, enger mit norwegischen Universitäten und technischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten, um lokales Fachwissen aufzubauen.

Den Service näher an die Kunden bringen

CATL baut seine lokale Präsenz weltweit durch lokale Infrastruktur und Partnerschaften im Ökosystem aus. Das Zentrum in Norwegen wird eine zentrale Drehscheibe im europäischen Netzwerk von NING SERVICE sein und den Kunden hochwertigen Service näherbringen, ganz im Sinne des Versprechens von NING SERVICE „Your Nearby New Energy Service Expert" („Ihr Experte für neue Energien in Ihrer Nähe").

„CATL bringt Technologie, Branchenfachwissen sowie eine vertrauenswürdige Marke mit. In Verbindung mit den lokalen Kenntnissen und den Dienstleistungskapazitäten von YES-EU können wir ein stärkeres Ökosystem für Batteriedienstleistungen in den nordischen Ländern aufbauen sowie das langfristige Wachstum des europäischen Marktes für Elektrofahrzeuge fördern", sagte Benedikt G. Gudmundsson, Gründer und Vorstandsvorsitzender der YES-EU Group.

„Kunden stehen bei NING SERVICE im Mittelpunkt unseres Handelns. In enger Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern werden wir zuverlässige Dienstleistungen rund um den Batterie-Lebenszyklus anbieten, die den Anforderungen des norwegischen Marktes für Elektrofahrzeuge gerecht werden und dessen weitere Elektrifizierung unterstützen", sagte Bruce Li, Präsident für Qualitätssysteme im Geschäftsbereich Aftermarket bei CATL.

NING SERVICE betreibt 1394 Servicestandorte in 85 Ländern und Regionen. Ziel ist, bis 2027 in 100 Ländern und Regionen vertreten zu sein sowie das Netz bis 2030 auf 10 000 Servicestandorte auszubauen.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.