FORTHING stellt die TK-Serie auf dem Pariser Autosalon vor und treibt mit Technologie die weltweite Expansion voran

12.10.2026

PARIS, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Pariser Autosalon 2026 wurde am 12. Oktober eröffnet. Unter dem Motto „FOR THINGS THAT MATTER" präsentierte FORTHING am Stand D11 in Halle 7 der Paris Expo Porte de Versailles vier Modelle: den TK5 BEV, den TK5 PHEV, den TK7 PHEV und den V9 PHEV Camper Van. Mit dem Leitmotiv „Riding the Wind: Im Rahmen der Dual-Engine Plan"-Strategie kombiniert FORTHING BEV- und PHEV-Technologien mit einer umfassenden SUV- und MPV-Modellpalette und bietet so systematische Mobilitätslösungen auf Basis neuer Energien für Familien weltweit.

FORTHING's TK series makes its debut at the Paris Motor Show 2026

TK5 und TK7 sind die Vorreiter der TK-Familie im Bereich der globalen Familienmobilität

Bei der Vorstellung erklärte Sylar Li, Produktdirektor für den Auslandsmarkt bei FORTHING, dass FORTHING die brandneue TK-Serie eingeführt habe, um den vielfältigen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden und die globalen Herausforderungen im Bereich der Familienmobilität durch technologische Innovationen zu bewältigen.

Die Baureihe basiert auf der globalen intelligenten EMA 3.0-Architektur – die 800-V-Hochspannungsplattformen für reine Elektrofahrzeuge (BEV) und Hybridfahrzeuge abdeckt – und bietet dank eines P1+P3-Serien-Parallel-Hybridgetriebes (DHT) schnelleres Laden, einen geringeren Energieverbrauch und einen zuverlässigeren Antrieb.

TK5: Ein vielseitiger Stadt-SUV für die neue Generation

Der TK5 vereint Design, Fahrdynamik, Intelligenz und Reichweite, um den vielfältigen Anforderungen der neuen Generation gerecht zu werden. Seine 20-Zoll-Sportfelgen und die fließenden, dynamischen Linien vereinen Stil und Substanz; ein Fahrwerk, das in strengen Testfahrten auf Straßen in ganz Europa abgestimmt wurde, sorgt für agiles Fahrverhalten in der Stadt und stabiles Fahrverhalten auf der Autobahn; ein intelligentes Cockpit und Fahrerassistenzsysteme sind ideal für Reisen rund um den Globus. Der TK5 BEV lädt sich bei einer 800-V-Hochspannungs-Schnellladung in nur 18 Minuten von 20 % auf 80 % auf, während die elektrische Reichweite des PHEV von 210 km und die kombinierte Reichweite von bis zu 1.100 km (WLTC) die Reichweitenangst mindern.

TK7: Ein geräumiger, intelligenter PHEV-SUV mit mehreren Sitzplätzen für große Familien

Da viele europäische Familien gemeinsam unterwegs sind, bieten die flexiblen 5- bis 8-Sitzer-Konfigurationen des TK7 PHEV einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Platz für mehrere Passagiere und großzügigem Stauraum – ideal für den täglichen Weg zur Arbeit und für Familienausflüge. V2L (Vehicle-to-Load) versorgt Alltagsgeräte beim Camping und bei Picknicks mit Strom; eine elektrische Reichweite von 500 km und eine kombinierte Reichweite von 1.100 km (WLTC) decken sowohl den Stadtverkehr als auch Langstreckenfahrten ab, während die verbesserte Geräuscharmut und der Komfort im Innenraum größeren Familien ein hochwertigeres Fahrerlebnis bieten.

Außerdem wurde der V9 PHEV Camper Van vorgestellt, der angesichts des wachsenden Camping-Trends in Europa die Einsatzmöglichkeiten von MPVs auf das Leben im Freien ausweitet.

Mit kontinuierlicher Produktweiterentwicklung und einer klaren globalen Strategie treibt FORTHING den Ausbau lokaler Produktions-, Vertriebs- und Servicenetzwerke voran und vollzieht damit einen entscheidenden Schritt vom Markteintritt in Europa hin zur Etablierung auf dem Markt. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in der globalen Expansion von FORTHING dar und verdeutlicht anschaulich, wie sich Chinas Automobilindustrie vom Export von Hardware hin zum Export von Markenwert und Mobilitätsphilosophie wandelt.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.