Hankook Marks 2026 WRC Season Finale at Rally Italia Sardegna

08.10.2026
  • Elfyn Evans of Toyota GAZOO Racing World Rally Team crowned 2026 WRC Drivers' Champion as Toyota secures Manufacturers' title
  • Dynapro R213 rally tires deployed across all stages of the season finale
  • Hankook completes 2026 WRC season as exclusive rally tire supplier across all classes, building on global motorsport expertise

ALGHERO, Italy, Oct. 8, 2026 /PRNewswire/ -- A leading global tire company Hankook Tire & Technology (Hankook), the exclusive tire supplier to the FIA World Rally Championship (WRC), supported the season finale, Rally Italia Sardegna, which concluded on October 4 around Alghero, Sardinia, Italy.

[Photo] 2026 WRC Rally Italia Sardegna_Toyota GAZOO Racing World Rally Team

Rally Italia Sardegna comprised 17 Special Stages (SS) covering a total competitive distance of 307.02 kilometers. Held in October for only the fourth time in its history, unpredictable weather emerged as a key variable throughout the event. Narrow, winding roads bordered by dense vegetation, combined with blind crests that restricted visibility, left little room for error and contributed to closely fought competition.

The route also featured Micky's Jump, one of the most iconic sections in WRC history, along with deep ruts formed by repeated runs and exposed sharp rocks. These challenging surface conditions placed significant demands on both cars and tires throughout the event.

Hankook supplied its all-terrain rally tire, the Dynapro R213, to meet the demands of the challenging gravel stages. The tire is developed specifically for gravel competition, with compound options selected according to surface and weather conditions at each round.

Following a closely fought contest, Toyota GAZOO Racing World Rally Team's Oliver Solberg claimed victory, securing his second consecutive win after Rally Chile Biobío and his third of the season. Teammates Sébastien Ogier and Sami Pajari finished second and third, respectively.

With Toyota having already secured the Manufacturers' Championship title at Rally Chile Biobío, Elfyn Evans of the same team went on to claim the 2026 WRC Drivers' Championship at the season finale. Evans finished fifth at Rally Italia Sardegna and ended the season with 243 points, five ahead of Oliver Solberg, to earn his first career WRC Drivers' Championship title.

From the season-opening Rallye Monte-Carlo to the finale at Rally Italia Sardegna, Hankook served as the exclusive rally tire supplier across all WRC classes throughout the 2026 season. Across diverse conditions ranging from snow and ice to tarmac and rugged gravel, Hankook supported top-level competition with tires developed for the specific demands of each surface.

Moving forward, Hankook plans to leverage driving data accumulated across this season's extreme rally environments in its research and development (R&D) to further enhance high-performance tire technology. The company will continue validating its products across global motorsport stages while strengthening its competitiveness as a global top-tier brand.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.