BUDAPEST, Hungary, Sept. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Hoymiles has launched the HoyUltra 2000M, its full-scenario commercial and industrial (C&I) battery energy storage system (BESS), at the first stop of its European C&I Energy Storage Roadshow in Budapest on 24th-25th September 2026. The roadshow takes Hoymiles' C&I storage portfolio and project experience to local developers, investors and partners across Europe.
Europe's C&I energy storage market is entering a more project-driven stage, where opportunities increasingly depend not only on technology, but also on project economics, safety, certification and execution. In this context, Hoymiles takes its C&I BESS expertise directly to local markets through a European roadshow tour, presenting how its new HoyUltra 2000M makes a difference for businesses.
Co-organized with GNX, the Budapest roadshow covered European storage market trends, C&I business opportunities, certification, project development and operational returns. "By partnering with Hoymiles, we bring together technology and local market experience to help European customers explore practical opportunities in C&I energy storage", said GNX CEO Daniel Racsek.
Experts from S&P Global Commodity Insights, LCP Delta and TÜV SÜD shared perspectives on market trends, business models, European standards and safety requirements. In a keynote presentation, Susanne von Aichberger, Principal Analyst at S&P Global Commodity Insights, described C&I BESS as "a market coming of age". Overall, BESS is transforming from an emerging market to a critical infrastructure.
The HoyUltra 2000M is a full-scenario C&I energy storage solution for applications from small commercial systems to large-scale projects. The platform already covers small, mid-size and large C&I use cases, with more than 2 GWh of Hoymiles C&I storage in operation worldwide.
"As the European C&I market evolves, customers need more than individual products. They need solutions that can address different project scenarios and the realities of deployment," said Guy Rong, Hoymiles Vice President.
On the following day, participants visited a local C&I solar-plus-storage project in Hungary, where 16 HoyUltra 2000M systems were deployed.
For Hoymiles, the Budapest event represents more than a product launch. It reflects the company's ambition to deepen its presence in Europe's C&I energy storage market and work more closely with local partners throughout the project lifecycle.
Following Budapest, the roadshow will continue across multiple European cities, bringing Hoymiles' full-scenario C&I energy storage solutions and local market engagement to more customers and partners.
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.