FREIBURG, Germany, Oct. 1, 2026 /PRNewswire/ -- Hoymiles, a global provider of solar energy and storage solutions, supported the solar panel upcycling event in Freiburg, Germany, for the third consecutive year, providing 300 microinverters for 300 plug-in photovoltaic (PV) systems. More than 500 citizens along with local organizations and public representatives took part in the event, helping give 600 used solar panels a second life as plug-in solar systems for homes.

Giving solar panels a second life
Organized by German non-profit organization BalkonSolar e.V., the initiative demonstrates how solar equipment that remains functional after its first application can be reused in new settings.
During the event, participants assembled 300 plug-in PV systems, each consisting of two used PV modules, a microinverter, and the necessary cabling. The 600 panels had previously operated for 13 years on the roof of a toothbrush factory in the Black Forest. According to BalkonSolar e.V., around 5% of the panels showed defects, while the majority remained suitable for immediate further use. The completed systems were then provided to participating citizens free of charge, supported by funding from the City of Freiburg's Solar Summer program.
"Old solar panels do not have to be thrown away, but can be repurposed once they come down from a roof and easily and safely turned into plug-in PV systems", said Sebastian Müller, chair of the non profit BalkonSolar Association.
Three years of supporting solar upcycling
The Freiburg initiative marks Hoymiles' third consecutive year of supporting solar panel upcycling events in Germany. Since first joining the initiative in 2024, Hoymiles has continued to contribute microinverter technology to community-led projects.
"We are proud to support this initiative for the third consecutive year and to see more citizens take part in giving used solar panels a second life," said Hoymiles CEO Dr. Yang Bo. "Renewable energy is not only about generating clean power, but also about using resources responsibly."
From solar innovation to sustainable action
Hoymiles microinverters are well suited to upcycling applications because each module can operate independently with its own maximum power point tracking. This helps maintain system performance even when used modules have different conditions or orientations. By supplying the microinverters, Hoymiles provided the key component needed to convert previously used rooftop modules into complete, safe plug-in solar systems.
The initiative reflects Hoymiles' broader commitment to sustainability and its "Open Energy for All" vision, which aims to make smart solar energy more inclusive, practical and accessible.
The BalkonSolar Verein is a registered non-profit, full of passionate Plug-in-PV enthusiasts from the German-speaking region with roots in Freiburg with more than 300 members.

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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.