Hyosung TNC erreicht beim Global Fashion Summit 2026 wichtigen Meilenstein für seine integrierte Bio-Elasthan-Plattform

20.05.2026

KOPENHAGEN, Dänemark, und SEOUL, Südkorea, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Hyosung TNC, ein Komplettanbieter für nachhaltige Textillösungen und der nach Marktanteil größte Hersteller von Spandex (Elasthan), nahm vergangene Woche am Global Fashion Summit 2026 in Kopenhagen teil.  Als Hauptsponsor präsentierte das Unternehmen seine integrierte Plattform für biobasiertes Elasthan und tauschte sich mit Akteuren der Modebranche über die Schritte aus, die erforderlich sind, um diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu skalieren.

Dekarbonisierungspanel beim Global Fashion Summit

 

Während des gesamten Gipfels, der vom 5. bis 7. Mai unter dem Motto „Building Resilient Futures" stattfand, zeigte Hyosung TNC, wie biobasiertes Elasthan durch Infrastruktur, Lieferkettenintegration und sektorübergreifende Zusammenarbeit auf dem Weg zu einer breiteren kommerziellen Nutzung vorankommt. Das Unternehmen hob sein neues vollständig integriertes Produktionssystem in Vietnam hervor, das aus Zuckerrohr gewonnene Ausgangsstoffe innerhalb einer einzigen vernetzten Wertschöpfungskette in Bio-BDO, Bio-PTMG und schließlich Bio-Elasthan umwandelt und durch eine Investition von fast 1 Milliarde US-Dollar gestützt wird.

Die Teilnahme von Hyosung TNC am diesjährigen Gipfel umfasste eine Podiumsdiskussion auf der Bühne der DR Concert Hall, eine nicht öffentliche Gesprächsrunde mit Führungskräften in Zusammenarbeit mit Global Fashion Agenda sowie eine Präsenz im Innovation Forum, die den Weg biobasierter Materialien für die Teilnehmer greifbar machte. Im Innovation Forum präsentierte Hyosung TNC seine BIO-Elasthan-Plattform, Anwendungsbeispiele und Markenkommunikation rund um Zuckerrohr als nachwachsenden Rohstoff mit hohem Skalierungspotenzial sowie verifizierter Beschaffung über die VIVE-Plattform.

„Was beim Global Fashion Summit in diesem Jahr besonders auffiel, war der Fokus darauf, Maßnahmen voranzutreiben, sowie die Rolle der Zusammenarbeit über mehrere Branchen und Sektoren hinweg. Dadurch konnte ich viele wertvolle Gespräche darüber führen, wie biobasierte Materialien aus der Nische in den Mainstream gelangen", sagte Simon Whitmarsh-Knight, Direktor für Marketing und Nachhaltigkeit – Textilien bei Hyosung TNC. „Die kommerzielle Großproduktion in Vietnam läuft bereits, und wir können den Übergang weg von fossilbasierten Stretch-Materialien unterstützen, ohne dass Modemarken oder Verbraucher bei der Leistung Kompromisse eingehen müssen."

Dekarbonisierung des Materialmixes der Modebranche

Während der Podiumsdiskussion „The Decarbonisation Pathway: Transitions and Turning Points" im Rahmen des Gipfels sprach Sora Yoo, Bereichsleiter Marketing bei Hyosung TNC, gemeinsam mit Referenten aus dem Ökosystem von Mode, Nachhaltigkeit und Finanzwesen.

Sora sprach darüber, warum recyceltes Elasthan allein nicht ausreicht. Das heutige Elasthan mit geringeren Umweltauswirkungen besteht meist aus Pre-Consumer-Recyclingmaterial – es basiert damit ursprünglich weiterhin auf fossilen Rohstoffen, wobei das Angebot dadurch begrenzt ist, wie viel Produktionsabfall die Branche erzeugt. Hyosung TNC erkannte diese Grenze frühzeitig. Genau dies war der Grund für die Entscheidung, fast 1 Milliarde US-Dollar in ein vollständig integriertes biobasiertes Produktionssystem in Vietnam zu investieren, das Zuckerrohr innerhalb einer einzigen Wertschöpfungskette in Bio-BDO, Bio-PTMG und schließlich Bio-Elasthan umwandelt.

Eine zentrale Botschaft von Hyosung TNC während der Diskussion lautete, dass ein erfolgreicher Wechsel weg von fossilbasierten Stretch-Materialien Infrastruktur im industriellen Maßstab, vertrauenswürdige Beschaffungssysteme und langfristige Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette erfordert. Diese ermöglichen Marken, Alternativen mit geringeren Umweltauswirkungen einzusetzen, ohne Kompromisse bei Leistung, Haltbarkeit oder Widerstandsfähigkeit der Lieferkette eingehen zu müssen.

Sora Yoo betonte, dass Hyosung TNC zwar erheblich in die Entwicklung von biobasiertem Elasthan investiert hat, die Preiswahrnehmung jedoch weiterhin eines der größten Hindernisse für die Einführung in der Branche darstellt. Sie erklärte, dass die Skalierung nachhaltigerer Alternativen nicht nur Zusammenarbeit in der Branche erfordern werde, sondern auch ein stärkeres Bewusstsein und eine größere Nachfrage auf Verbraucherseite, um Kaufprioritäten über reine Kostenaspekte hinaus zu verschieben.

Produktion von BBC StoryWorks

Im Rahmen des Summit-Programms strahlte Hyosung TNC exklusiv eine Folge von Fashion Redressed II aus. Der Film, der für Hyosung TNC von BBC StoryWorks Commercial Productions als Teil der von Global Fashion Agenda präsentierten Reihe produziert wurde, beleuchtet den Weg vom Zuckerrohrfeld bis zum fertigen Elasthan und die Arbeit, die erforderlich ist, um Stretch-Materialien weg von fossilbasierten Ausgangsstoffen neu auszurichten.

Nach der Premiere auf dem Global Fashion Summit 2026 ist der Film nun hier zu sehen.

Sora Yoo sagte: „Teil von Fashion Redressed II zu sein bedeutet, dass unsere Geschichte rund um biobasiertes Elasthan Menschen weit über die Bühne des Gipfels hinaus erreicht. Der Film veranschaulicht die Zusammenarbeit, Infrastruktur, Verantwortung sowie langfristige Investition hinter diesem Materialwandel und lädt Marken ein, ihn Wirklichkeit werden zu lassen."

Biobasierter Stretch für funktionale Alltagsbekleidung

Die Teilnahme von Hyosung TNC am Global Fashion Summit verdeutlichte das wachsende Interesse an skalierbaren Wegen für den Materialwandel, insbesondere in leistungsorientierten Textilkategorien wie Activewear, Sportbekleidung, Denim, Unterwäsche und Bademode.

Während der Ausbau der kommerziellen Großproduktion weiter voranschreitet, ist das Unternehmen überzeugt, dass biobasiertes Elasthan eine bedeutende Rolle dabei spielen kann, Modemarken zu helfen, ihre Abhängigkeit von fossilbasierten Materialien zu verringern und zugleich die von Stretch-Bekleidung erwartete Funktionalität zu erhalten.

Bildmaterial: hier zum Herunterladen verfügbar

Informationen zu Hyosung TNC

Hyosung TNC ist ein Komplettanbieter für nachhaltige Textillösungen, der erstklassige Produkte herstellt und kontinuierliche Innovationen für die Textilindustrie vorantreibt. Hyosung TNC ist nach Marktanteil der weltweit größte Hersteller von Spandex (Elasthan) und bietet unter seinen Marken CREORA® und regen™ das breiteste Sortiment an Stretchfasern, gestützt auf außergewöhnliche Technologie und Qualität. Das Unternehmen treibt die Entwicklung von Materialien mit geringeren Umweltauswirkungen durch aus Zuckerrohr gewonnenes BIO-Elasthan voran und verbindet verlässliche Leistung sowie robuste Versorgungssicherheit mit einer integrierten biobasierten Wertschöpfungskette.

Spezialnylon und Spezialpolyester von Hyosung TNC bieten funktionale sowie nachhaltige Faserlösungen, die für den dynamischen Textilmarkt von heute unverzichtbar sind. Hyosung TNC ist stolzes Mitglied auf Partnerebene bei Textile Exchange. Weitere Informationen zu den neuesten Trends, Veranstaltungen und Produktneuigkeiten finden Sie auf unserer Website sowie in unserem Blog blog.hyosungtnc.com. Hyosung TNC ist außerdem auf Instagram unter @hyosung_textiles sowie auf LinkedIn unter Hyosung Performance Textiles zu finden.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2979451/Hyosung_Panel.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/hyosung-tnc-erreicht-beim-global-fashion-summit-2026-wichtigen-meilenstein-fur-seine-integrierte-bio-elasthan-plattform-302777590.html

Babler nutzt Maiaufmarsch für Abrechnung mit „Österreich-Trump“

04.05.2026

Beim traditionellen Maiaufmarsch der SPÖ in Wien hat Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler die Bühne für eine klare Profilierung seiner Partei genutzt. Vor Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Rathausplatz lobte er die Rolle der Sozialdemokratie in der Bundesregierung und versprach, weiter konsequent für sozialdemokratische Prinzipien einzutreten. Der 1. Mai sei „Kampftag für die Rechte, die euch zustehen“, sagte Babler und verwies auf Errungenschaften wie den Acht-Stunden-Tag und den freien Bildungszugang, die aus seiner Sicht hart erkämpft worden seien.

Babler stellte die aktuelle Regierungsarbeit in den Kontext einer schwierigen Ausgangslage. Die SPÖ habe Österreich mit einem „Rekordbudgetdesaster“, schwacher Wirtschaft und steigender Arbeitslosigkeit übernommen, betonte er. Verantwortung zu übernehmen sei „DNA“ der Sozialdemokratie, die Republik sei bereits zweimal von der SPÖ mitaufgebaut worden. Im Budgetbereich verwies Babler auf Maßnahmen, mit denen jene stärker herangezogen würden, „die sich immer gedrückt haben“ und in der Krise Rekordgewinne erzielt hätten. Als Beispiele nannte er eine Bankenabgabe und die Erhöhung der Konzerngewinnsteuer, die nach seinen Angaben erstmals seit 30 Jahren durchgesetzt worden sei.

Gleichzeitig hob Babler sozialpolitische Schritte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hervor. Als Erfolge der Regierungsbeteiligung führte er etwa die Schwerarbeitsregelung für Pflegekräfte und eine Hitzeschutzverordnung für Arbeiten im Freien an. Bei der Bekämpfung der Teuerung sieht der SPÖ-Chef Fortschritte, wenngleich er einräumte, dass Kompromisse nötig seien. Nichts werde „vom Himmel fallen“, man müsse sich durchkämpfen, so Babler, der die SPÖ als Kraft positionierte, die leistbares Leben, starke Arbeitnehmerrechte und ein besseres Österreich für kommende Generationen durchsetzen wolle.

Deutlich wurde Babler bei der Abgrenzung von der FPÖ und ihrem Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Er verortete Kickl „auf der Seite der Autokraten“ und warnte vor einer „Achse des Chaos“, in die er internationale Autokraten und deren heimische Unterstützer einreihte. Kickl und dessen Umfeld seien die „größten Zujubler“ des früheren US-Präsidenten Donald Trump, sagte Babler und formulierte: „Wir brauchen keinen Trump auf österreichisch, das ist unsere Message.“ Die Sozialdemokratie habe ihr Versprechen gehalten, Österreich einen rechtsextremen Bundeskanzler zu ersparen, und verstehe sich als Schutzschild der Demokratie. Vor dem Hintergrund internationaler Konflikte betonte Babler zudem, es gebe „nichts Wichtigeres, als dass die Waffen schweigen und Solidarität einzieht“.