Max Verstappen überholt in 14 Runden alle 100 Karts in Red Bulls „Max vs 100"

17.09.2026

Der Red-Bull-Athlet und vierfache Formel-1-Weltmeister startete in Silverstone von Platz 101 und absolvierte das größte Go-Kart-Rennen, das jemals ausgetragen wurde, in 35 Minuten.

LONDON, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Der Red-Bull-Athlet Max Verstappen (Niederlande) überholte alle 100 Herausforderer bei Red Bulls „Max vs 100", dem größten Go-Kart-Rennen, das jemals ausgetragen wurde, und schaffte dies in der 14. von 30 Runden in Silverstone. Der vierfache Formel-1-Weltmeister startete von Platz 101 in einer speziell für diese Veranstaltung zusammengestellten Startaufstellung und überholte das gesamte Feld innerhalb von 35 Minuten – live übertragen auf Disney+ und in der ESPN-App.

Max Verstappen seen during the Red Bull ‘Max vs 100’ in Silverstone, Great Britain on September 16, 2026.

Gemäß den Rennregeln schied ein Fahrer in dem Moment aus, als das Heck von Verstappens Kart auf Höhe der Front seines Karts war. Zu den Teilnehmern gehörten Red-Bull-Athleten, Content-Creators, Streamer, Journalisten und Fans aus aller Welt. Rennleiter und Streckendesigner David Terrien entwarf eine provisorische Silverstone-Rennstrecke, um das Feld aus 100 Karts unterzubringen.

Die erste Runde entschied bereits über die Hälfte des Rennens. Nach zwei Minuten lag Verstappen auf Platz 37, und 63 Fahrer – mehr als die Hälfte des Feldes – waren ausgeschieden, ohne eine Runde absolviert zu haben.

Der Pole-Setter Jacky Martens, ein niederländischer Formel-1-Journalist, der YouTuber Zac Alsop und der Techniker Lewis Osler von Red Bull Ford Powertrains bauten einen Vorsprung von rund 12 Sekunden auf. Verstappen holte pro Runde drei Sekunden auf diesen Rückstand auf, überholte dann Alsop und Osler in einer Kurve und schob sich schließlich an Martens vorbei, um das Rennen zu beenden.

„Als ich zur Startaufstellung kam und sah, wo ich starten musste – mit 100 Karts vor mir –, war ich ein bisschen besorgt", sagte Verstappen. „Nach meiner ersten Runde, bei all dem Chaos, dachte ich tatsächlich: ‚Okay, wir haben das im Griff!' Als ich dann in einen Rhythmus kam, konnte ich sie einen nach dem anderen überholen und sah, wie sich der Abstand verringerte – das war wirklich aufregend."

Martens wurde Zweiter und Osler, ein Techniker aus Verstappens eigenem Team, belegte den dritten Platz. Alsop wurde Vierter und der Offroad-Motorradfahrer Pol Tarrés Fünfter. Der Red-Bull-Pilot Max Verstappen fuhr mit 2:20,673 Minuten die schnellste Runde des Rennens – mehr als 2,6 Sekunden schneller als Martens' 2:23,327 Minuten – und überholte im Durchschnitt alle 21 Sekunden einen Fahrer.

Moderiert vom BAFTA-Preisträger Mo Gilligan ist Red Bulls „Max vs 100" weltweit auf Disney+ sowie für Abonnenten von ESPN Unlimited in den USA über die ESPN-App erneut verfügbar; außerdem wird die Sendung um 19:00 Uhr ET auf ESPN2 ausgestrahlt.

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Max Verstappen seen during the Red Bull “Max vs 100” in Silverstone, Great Britain on September 16, 2026.

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Bonvalot-Fall: Vogl verlangt vertrauensbildende Maßnahmen von der Polizei

08.10.2026

Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.

Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.

Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.