NEW YORK, Sept. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Rokid ranked No. 1 worldwide in the AR and AI Glasses segment by shipment share in H1 2026, accounting for 41 percent of all products shipped within the category, according to a new report by Counterpoint Research. This finding further validates Rokid as one of the leaders in an emerging product segment. This success builds on the year-on-year sales momentum Rokid established last year, when Counterpoint Research named the company the leading waveguide-based AR glasses OEM by shipments in H2 2025.
Shipments for smart glasses are surging globally as wearables turn from a novelty to a commodity. The Counterpoint Research report found that global AI Glasses shipments surged by 263 percent year over year in H1 2026. While displayless smart glasses still accounted for a majority of the shipments, AR and AI glasses shipments surged by 449 percent YoY, signaling rising consumer interest.
"The bigger story beneath the numbers is that consumers want their wearables to do more," said Zoro Shao, Rokid Group Vice President and Global General Manager. "Rokid is at an inflection point where our mature software ecosystem, robust hardware, and lightweight design can meet mainstream use cases–and we're glad to see this data that shows consumers are taking notice. Also noteworthy is that our recent focus on enabling new agentic experiences aligns with the report's conclusion that agentic AI glasses will drive the next phase of growth."
Rokid's display-enabled glasses use a waveguide projection system to deliver information in the wearer's field of view, minimizing distractions caused by checking a smartphone. Capable of real-time translation, navigation, teleprompting, and other features, Rokid smart glasses simplify tasks in both professional and personal settings. They also stand out by including OpenAI ChatGPT, Google Gemini, DeepSeek, and Qwen on a single device. Combining their intelligence with its embedded first-person camera, Rokid smart glasses can provide information on what the wearer is seeing and even help people with visual impairments stay aware of their environments and help them reclaim their autonomy.
Rokid smart glasses have also overcome the long-standing challenge of uncomfortable and unappealing frame designs. The Rokid Glasses weigh just 49 grams and are just as easy to wear as regular glasses. They also support a wide range of prescription lenses via a snap-on lens system.
The combination of hardware and software features has contributed to Rokid's global success. Beyond North America and China, Rokid has recently landed in key European markets, including Germany and France, by partnering with local retailers and launching its dedicated websites. To date, Rokid's developer community has grown to 35,000 global members. To help them easily create new smart glasses, Rokid recently announced the global availability of its AIUI Studio, a browser-based development platform, at IFA Berlin 2026.
About Rokid
Founded in 2014, Rokid is a global pioneer in augmented reality (AR) and AI, creating human-centered smart glasses that integrate intelligence seamlessly into everyday life. The company has introduced a range of innovations across AI and AR hardware, including the first open AI ecosystem for wearables, dual-chip architecture, multilingual voice interaction, intuitive AI shortcuts, and mass-produced smart glasses with display capabilities.
Learn more at global.rokid.com
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.