Ultraschnelle Protein-/Antikörpersynthese in 3 Stunden – Beschleunigung des KI-gestützten HTP-Screenings
HOUSTON, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Sino Biological, Inc. (Shenzhen Stock Exchange: 3301047.SZ), ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der rekombinanten Technologie, gibt stolz die Markteinführung seines innovativen XPressMAX™ Cell-Free Protein Synthesis Kit (Kat.-Nr.: CFKIT02), eine hochmoderne Lösung, die darauf ausgelegt ist, KI-gestützte Hochdurchsatz-Screening-Pipelines für die Antikörper-Wirkstoffforschung zu optimieren.

XPressMAX™ Cell-Free Protein Synthesis Kit
Das neuartige Kit nutzt fortschrittliche Technologien der zellfreien Proteinsynthese, um eine schnelle und effiziente In-vitro-Produktion von Zielproteinen und Antikörpern zu ermöglichen – und überwindet damit die Einschränkungen herkömmlicher zellbasierter Expressionssysteme. Durch die nahtlose Integration in KI-gestützte Screening-Plattformen unterstützt das Kit Forscher dabei, die Identifizierung und Optimierung von Antikörperkandidaten zu beschleunigen und so sowohl Entwicklungszeiten als auch Kosten zu reduzieren.
Basierend auf einem E.-coli-Lysat und vollständig ergänzt mit essenziellen Transkriptions- und Translationskomponenten ermöglicht XPressMAX™ die direkte Proteinsynthese aus Plasmid- oder PCR-Templates. XPressMAX™ wurde für die Antikörper-Wirkstoffforschung entwickelt und ermöglicht die schnelle Expression und Validierung von VHH, scFv, Fab und Miniprotein. Mithilfe von XPressMAX™ hat Sino Biological eine zellfreie Hochdurchsatzplattform etabliert, die in 3–4 Wochen über 2.000 scFv/VHH-Moleküle validiert und damit mit der schnellen Iteration der KI Schritt hält.
XPressMAX™-Highlights
„Unser XPressMAX™ ist ein bedeutender Fortschritt bei Forschungswerkzeugen und Reagenzien für die Entdeckung von Therapeutika der nächsten Generation", sagte Dr. Rob Burgess, Chief Business Officer bei Sino Biological US, Inc. „Durch die Kombination von schneller, zuverlässiger Proteinexpression mit intelligentem Screening helfen wir unseren Partnern, die Zeitpläne für die Antikörperentdeckung zu verkürzen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen."
„KI revolutioniert das Antikörperscreening, erfordert jedoch Expressionssysteme, die mit ihrer Geschwindigkeit und ihrem Durchsatz mithalten können", sagte Dr. Jie Zhang, Geschäftsführer von Sino Biological. „XPressMAX™ ermöglicht eine schnelle und erfolgreiche Expression anspruchsvoller Proteine in nur 3 Stunden."
Forscher können auf www.sinobiological.com mehr über XPressMAX™ erfahren oder hier klicken, um ein kostenloses Muster anzufordern.
Informationen zu Sino Biological
Sino Biological ist ein internationaler Reagenzienlieferant und CRO-Dienstleister, der sich auf die Herstellung rekombinanter Proteine und die Antikörperentwicklung spezialisiert hat. Mit dem in den USA ansässigen Center for Bioprocessing (C4B) in Houston und SignalChem Biotech (Teil von Sino Biological) in Kanada bietet Sino Biological maßgeschneiderte, lokal angepasste Lösungen für vielfältige Forschungsanforderungen weltweit. Das Unternehmen beliefert Forscher in über 90 Ländern und unterhält ein strenges Qualitätsmanagementsystem für alle Produkte.
Sino Biological, Inc.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.