SoftAtHome unterstützt den neuen „Reconnexion Flash"-Dienst von Orange mit Always'ON, um die Internetverbindung in französischen Haushalten bei Glasfaserausfällen aufrechtzuerhalten

13.10.2026

Die Livebox leitet den gesamten Internetzugang des Haushalts über den Hotspot des Smartphones des Kunden um. Keine App, kein VPN, keine zusätzliche Hardware.

PARIS, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- SoftAtHome, ein unabhängiger Softwareanbieter für Breitband, WLAN, Video und Analytik, gibt heute bekannt, dass sein hochmodernes Produkt „Always'ON" den neuen „Reconnexion Flash"-Dienst von Orange für Kunden in Frankreich unterstützt. Wenn eine Glasfaserverbindung ausfällt, leitet der auf der Livebox laufende Dienst die Verbindung automatisch über das Smartphone des Kunden weiter. Jedes Gerät im Haushalt bleibt ohne jegliche Neukonfiguration online.

SoftAtHome powers Orange’s new “Reconnexion Flash” service with Always'ON to keep French homes online during fiber outages

Ein Glasfaserbruch oder routinemäßige Wartungsarbeiten führen in der Regel zu erheblichen Beeinträchtigungen für die Endnutzer. Als Ausweichlösung diente bisher in der Regel spezielle Backup-Hardware wie beispielsweise ein 4G-Dongle oder ein mobiler Router. Mit „Always'ON" entfällt dieser Schritt. Die Livebox erkennt den Ausfall, verbindet sich mit dem Hotspot des Smartphones und stellt den Betrieb des Heimnetzwerks weiter sicher. Laptops, Tablets, Smart-TVs und vernetzte Geräte funktionieren weiterhin wie bisher – über WLAN oder Ethernet.

Orange hat den Dienst für Kunden, die über die neueste Wi-Fi-7-Livebox verfügen, per Fernzugriff freigeschaltet: Livebox 7 Wi-Fi 7 und Livebox S. Es muss keine Hardware versendet werden und es geht keine Zeit durch eine komplizierte Einrichtung verloren. 

Einfach im Design

Der Kunde muss weder eine mobile App installieren noch ein VPN einrichten noch auf einen dedizierten Server zurückgreifen. Die Einrichtung dauert ein paar Minuten:

  1. Auf dem Livebox-Bildschirm wird ein QR-Code angezeigt, sobald die Störung erkannt wird.
  2. Wenn Sie den Code scannen, wird ein kurzes Web-Tutorial geöffnet. Hier wird erklärt, wie man den Hotspot des Smartphones aktiviert und das von der Livebox bereitgestellte Passwort einrichtet.
  3. Die Livebox erkennt das Smartphone in der Nähe und stellt automatisch eine Verbindung her. Der Kunde muss keinen Netzwerknamen auswählen.

Sobald dies eingerichtet ist, funktioniert die Verbindung zum Hotspot des Smartphones während des Stromausfalls schnell. Sobald die Glasfaserverbindung wiederhergestellt ist, leitet die Livebox den Datenverkehr zurück auf den Festnetzanschluss um und trennt die Mobilfunkverbindung automatisch.

Internetdienste, darunter auch Video-Streaming-Apps, laufen über die Ersatzverbindung. Dienste, die an das Festnetz gebunden sind, wie beispielsweise das Livebox-Festnetztelefon und die Multicast-TV-Kanäle von Orange, werden wieder verfügbar, sobald die Glasfaserverbindung wiederhergestellt ist.

Einfachere und schnellere Wiederherstellung der Verbindung

„Mit Reconnexion Flash erleichtern wir unseren Kunden in entscheidenden Momenten das Leben, indem wir ihnen eine schnelle und autonome Lösung anbieten, mit der sie ihre Internetverbindung im Falle eines Ausfalls aufrechterhalten können. Dieser auf dem französischen Markt beispiellose technologische Durchbruch verdeutlicht das Engagement von Orange, die Ausfallsicherheit des Netzes zu stärken und ein optimales Kundenerlebnis zu bieten." Laurence Thouveny, Executive Vice President für Kundenerfahrung bei Orange

„Ein Ausfall ist ein entscheidender Moment, in dem ein Breitbandkunde seinen Anbieter beurteilt. Mit „Always'ON" bleibt das Zuhause über das Smartphone des Kunden online, und der Betreiber behält die Kontrolle über das Nutzererlebnis. Es handelt sich um einen echten Mehrwertdienst, der für den Einsatz in verschiedenen Gateway-Softwareumgebungen, darunter auch prpl, konzipiert ist." Arnaud Bellivier de Prin, Geschäftsführer von SoftAtHome

Informationen zu SoftAtHome

SoftAtHome ist ein unabhängiger Softwareanbieter mit acht wichtigen Lösungen für: Breitband (Connect'ON), WLAN (Wifi'ON), Sicherheit (Secure'ON), Video (Watch'ON), Analytik und QoE-Überwachung (Eyes'ON), Verringerung des ökologischen Fußabdrucks (Green'ON), eine neue Gateway-Appstore-Umgebung (Orchestr'ON) sowie ein neues nahtloses WAN-Failover über das Smartphone (Always'ON). Mit seinen Produkten, die in über 30 Millionen WLAN-Haushalten und auf Millionen von Mobilgeräten zum Einsatz kommen, unterstützt SoftAtHome Telekommunikations- und Netzbetreiber dabei, ein verbessertes digitales Heim-Erlebnis zu bieten. Die mehr als 300 Mitarbeiter des Unternehmens – hauptsächlich Software-Ingenieure – engagieren sich für Innovation und tragen aktiv zu Open-Source-Communities wie prpl bei. Die hybriden Lösungen von SoftAtHome nutzen Cloud-basierte Komponenten und Software, die in mehrere mobile und stationäre Geräte eingebettet sind. Für weitere Informationen besuchen Sie www.softathome.com oder contact@softathome.com

Für Presseinformationen wenden Sie sich bitte an: 

Marta Twardowska-Rienks für SoftAtHome 

E: press@softathome.com - LI: SoftAtHome

 

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.