A CORUÑA, Spanien, 28. September 2026 /PRNewswire/ -- SON Estrella Galicia Posidonia feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und blickt damit auf ein Jahrzehnt zurück, in dem es eines der einzigartigsten Festivalerlebnisse im Musikkalender geschaffen hat. Vom 2. bis 4. Oktober kehrt das Festival an den auf Formentera zurück – mit einer Sonderausgabe, die auf die Momente, Künstler und Orte zurückblickt, die seine Geschichte geprägt haben, und gleichzeitig das Konzept weiter vorantreibt.
Unter dem Motto „(Wieder-)Entdeckung von Posidonia" wird die diesjährige Ausgabe einige der Künstler und Orte wieder aufgreifen, die Teil der Identität des Festivals geworden sind.
SON Estrella Galicia Posidonia hat das traditionelle Festivalformat in Frage gestellt. Das Programm von bleibt bis zum Beginn des Festivals geheim und vereint etablierte Künstler sowie aufstrebende internationale Talente an intimen und ungewöhnlichen Orten. Da die Teilnehmerzahl auf nur 350 Personen begrenzt ist, ist die Musik nur ein Teil des Erlebnisses. Lokale Gastronomie, Bierkultur, eine tiefe Verbundenheit mit der Insel und das Engagement für einen positiven Beitrag zum Umweltschutz – all das – verschmilzt zu einem Erlebnis, das weit über ein herkömmliches Festival hinausgeht.
Formentera – im Mittelpunkt des Erlebnisses
Formentera ist mehr als nur die Kulisse für SON Estrella Galicia Posidonia – die Insel steht im Mittelpunkt dieses Erlebnisses. Jede Ausgabe bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, die Insel durch Live-Auftritte, Routen zu Land und zu Wasser sowie geführte Erlebnisse zu entdecken, die von lokalen Experten geleitet werden, die die Insel am besten kennen.
In den ersten neun Ausgaben des Festivals wurden mehr als 30 Routen zu Land und zu Wasser organisiert, wobei mit über 50 lokalen Experten zusammengearbeitet wurde. Die Teilnehmer haben dabei mehr als 60 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Das Festival hat zudem mit mehr als 140 lokalen Unternehmen und Organisationen zusammengearbeitet, während über 30 Restaurants und Köche zu einem gastronomischen Programm beigetragen haben, bei dem regionale Produkte im Mittelpunkt standen.
Diese tief verwurzelte Verbindung zur Insel spiegelt sich auch im anhaltenden Engagement des Festivals wider, positive Auswirkungen zu erzielen. SON Estrella Galicia Posidonia ist das – das einzige Musikfestival weltweit, das drei Jahre in Folge die „TRUE Zero Waste Platinum"-Zertifizierung erhalten hat – die höchste Stufe, die von Green Business Certification Inc. vergeben wird.
Seit 2021 ist das Festival zudem eine emissionsfreie Veranstaltung im Rahmen des Programms „ ". Initiativen zur geteilten Mobilität, lokale Partnerschaften und die kontinuierliche Unterstützung des „Save Posidonia"-Projekts der Organisation tragen zum Schutz der natürlichen Umwelt der Insel bei, einschließlich der Seegraswiesen, die für das Ökosystem der Insel von entscheidender Bedeutung sind.
In neun Ausgaben hat SON Estrella Galicia Posidonia 78 Künstler, 83 Konzerte und 17 DJ-Sets präsentiert, darunter Künstler wie The Vaccines, Jorge Drexler, Roosevelt, Baiuca, Israel Fernández, Queralt Lahoz, Pongo, Crystal Murray, KABEAUSHÉ und Los Bitchos sowie viele weitere.
Ein Jahrzehnt später zeigt die Entwicklung des Festivals, dass es möglich ist, zu wachsen und dabei dennoch eine intime Atmosphäre zu bewahren, eine tiefe Verbindung zu den Veranstaltungsorten herzustellen und einen kulturellen, sozialen und ökologischen Mehrwert zu schaffen.
Zehn Jahre nach der ersten Ausgabe steht SON Estrella Galicia Posidonia weiterhin für eine einfache Idee: Es gibt noch eine andere Art, ein Festival zu erleben – wenn Musik, Ort und Menschen mit einem gemeinsamen Ziel zusammenkommen.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.