Sullivan & Cromwell eröffnet Niederlassung im ADGM

14.09.2026

Ahmed T. el-Gaili kehrt als Partner zurück, um die Expansion der Kanzlei in den Nahen Osten voranzutreiben

ABU DHABI, VAE, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Sullivan & Cromwell LLP gab heute die Eröffnung einer Niederlassung in Abu Dhabi bekannt und bekräftigte damit sein langfristiges Engagement im Nahen Osten. Das neue Büro befindet sich im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, und wird die Möglichkeiten von S&C verbessern, Mandanten in den VAE, Saudi-Arabien und in der gesamten Region mit seinem integrierten Angebot, Fachwissen in den Bereichen Finanzierung, Regulierung und Transaktionen und umfassender Erfahrung bei der Bearbeitung komplexer, grenzüberschreitender und großvolumiger Mandate zu bedienen.  Ahmed T. el-Gaili wird als Partner wieder der Kanzlei beitreten und dort den Bereich Naher Osten leiten.

„Wir freuen uns sehr, die Verbindung von S&C zu einem der dynamischsten Finanzzentren der Welt durch eine neue Niederlassung in Abu Dhabi zu vertiefen", sagten Robert Giuffra und Scott Miller, die beiden Vorsitzenden von Sullivan & Cromwell. „Als Ausdruck unseres langfristigen Engagements in der Region freuen wir uns, Ahmed wieder bei S&C begrüßen zu dürfen. Er ist ein hervorragender Anwalt, der bestens geeignet ist, unsere Arbeit im Nahen Osten zu leiten, während wir auf den langjährigen Beziehungen und unserer Erfolgsbilanz aufbauen, die wir durch die Beratung unserer Mandanten in ihren wichtigsten Angelegenheiten in der gesamten Region entwickelt haben."

Ahmed T. el-Gaili war zuvor sechs Jahre lang bei Sullivan & Cromwell in London tätig, bevor er in den Nahen Osten wechselte. Er verfügt über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Region und berät Staatsfonds, staatliche Unternehmen, Regierungen, führende regionale und internationale Konzerne sowie Private-Equity-Gesellschaften bei komplexen, grenzüberschreitenden Transaktionen und Projekten. Sein Tätigkeitsgebiet umfasst M&A, Private Equity, Joint Ventures, Projektfinanzierung sowie Entwicklung und Restrukturierung, wobei sein Schwerpunkt auf den Bereichen Energie, Infrastruktur, Life Sciences, Telekommunikation und Technologie liegt. Er verfügt über ein umfangreiches Netzwerk an Kontakten zu führenden Staatsfonds und staatlichen Unternehmen im gesamten Nahen Osten.

„Staatliche Kapitalanlagen, Private-Equity-Investitionen und Infrastrukturinvestitionen im Nahen Osten treiben einige der weltweit beachtenswertesten und komplexesten Transaktionen voran, insbesondere in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten", so el-Gaili. „Dank unserer globalen Plattform, unseres ganzheitlichen Angebots und unserer fundierten Fachkompetenz ist S&C in der einzigartigen Lage, die anspruchsvollsten Mandanten der Region in Angelegenheiten zu beraten, in denen das eigene Urteilsvermögen entscheidend ist. Ich freue mich sehr, zu S&C zurückzukehren, und bin gespannt darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im gesamten Unternehmen unsere Präsenz im Nahen Osten in einer Zeit großer Aktivität und starken Wachstums weiter auszubauen."

„Wir heißen Sullivan & Cromwell im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, herzlich willkommen und freuen uns, dass eine weltweit führende Anwaltskanzlei in unserem Zuständigkeitsbereich Fuß fasst", sagte Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer des ADGM. „Die Entscheidung von Sullivan & Cromwell, eine Niederlassung im ADGM zu eröffnen, spiegelt das anhaltende Wachstum Abu Dhabis als führender Knotenpunkt für internationale Finanz-, Investitions- und Fachdienstleistungen wider und stärkt die Fachkompetenz, die regionalen und globalen Kunden, die vom ADGM aus tätig sind, zur Verfügung steht, noch weiter."

Die Expansion von S&C in den Nahen Osten wird von weiteren Partnern der Kanzlei mit umfassender regionaler Erfahrung unterstützt. Ahmed T. el-Gaili wird eng mit dem gesamten S&C-Team zusammenarbeiten, darunter der Partner Garth Bray, der über umfassende Fachkenntnisse bei komplexen grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen sowie in Technologie- und Regulierungsfragen verfügt, und Umberto Hassan, dessen Fachgebiet grenzüberschreitende M&A-Transaktionen und komplexe Umstrukturierungen mit Schwerpunkt auf Mandanten mit Sitz in den VAE umfasst.

S&C hat von der Registrierungsbehörde der ADGM die vollständige behördliche Genehmigung erhalten.

Informationen zu Sullivan & Cromwell LLP

Sullivan & Cromwell LLP ist eine weltweit führende Anwaltskanzlei, die bei bedeutenden inländischen und grenzüberschreitenden Fusionen und Übernahmen, wichtigen Rechtsstreitigkeiten und Unternehmensuntersuchungen, Finanz- und Unternehmenstransaktionen sowie komplexen Fragen des Kartellrechts, der Regulierung, des Steuerrechts und der Nachlassplanung berät. Die Markenzeichen unserer Kanzlei sind eine unabhängige Beratung auf höchstem Niveau und unser großes Engagement bei der Lösung der Probleme unserer Mandanten. S&C wurde 1879 gegründet und beschäftigt rund 1.000 Juristinnen und Juristen in Büros in New York, Washington, D.C., Los Angeles, Palo Alto, London, Frankfurt, Paris, Brüssel, Hongkong, Peking, Tokio, Melbourne, Sydney und Abu Dhabi.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.