WESCAN GOLDFIELDS BEGINNT MIT DIAMANTBOHRUNGEN IM MUNRO LAKE PROJECT

05.10.2026

/NICHT ZUR VERBREITUNG IN DEN VEREINIGTEN STAATEN ODER ZUR WEITERGABE AN US-NACHRICHTENAGENTUREN BESTIMMT/

Highlights:

  • Im Rahmen des Munro Lake Projects haben die Diamantbohrungen begonnen; es handelt sich dabei um das erste Bohrprogramm des Unternehmens auf diesem Gelände seit 2013
  • Phase 1 umfasst bis zu 2.000 Meter helikoptergestützte Diamantbohrungen, die voraussichtlich etwa fünf Wochen andauern werden
  • Erste Bohrungen, die auf die Erweiterung der Abschnitte aus der Südostzone von 2013 abzielen, unter anderem 67,1 g/t Gold auf 1,00 Meter*** in EXML-002
  • Munro Lake liegt 7 Kilometer nordöstlich des Seabee-Minen- und Aufbereitungskomplexes von SSR Mining, des einzigen produzierenden Goldbetriebs in Saskatchewan**

SASKATOON, SK, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Wescan Goldfields Inc. (TSXV: WGF) (FSE: W17A) („Wescan" oder das „Unternehmen") freut sich bekannt zu geben, dass die Diamantbohrungen im Rahmen seines Munro Lake Projects im Norden von Saskatchewan begonnen haben. Phase 1 des Programms für das Jahr 2026 umfasst Diamantbohrungen über eine Länge von bis zu 2.000 Metern, die mit Hubschraubern unterstützt werden, und wird voraussichtlich etwa fünf Wochen dauern. Das Munro-Lake-Projekt befindet sich 7 Kilometer nordöstlich des Bergwerks- und Aufbereitungskomplexes „Seabee" von SSR Mining – der einzigen in Betrieb befindlichen Goldmine in Saskatchewan – innerhalb desselben größeren strukturellen Korridors, in dem sich auch die Bergwerke „Seabee" und „Santoy" befinden**.

Die ersten Bohrungen dienen der Erkundung der südöstlichen Zone, in der im Rahmen des Bohrprogramms von Wescan aus dem Jahr 2013 in der Bohrung EXML-002 67,1 g/t Gold auf 1,00 Meter*** und in der Bohrung EXML-001 7,1 g/t Gold auf 1,02 Meter*** in EXML-001 (siehe Pressemitteilung des Unternehmens vom 17. Juni 2013) durchschneiden konnte; die Bohrungen sollen die Ausdehnung dieser Mineralisierung in Fallrichtung und entlang des Streichs untersuchen. Die strukturelle Kartierung der goldhaltigen Quarzadern in der südöstlichen Zone dient als Orientierung für die Platzierung der Bohrlöcher. Es sind weitere Bohrungen geplant, um zusätzliche Ziele entlang des interpretierten, 7 Kilometer langen mineralisierten Trends zu untersuchen, darunter Gebiete, in denen Oberflächenstichproben Goldgehalte von bis zu 38 g/t* ergaben. Die geplanten Bohrstandorte sind in Abbildung 2 dargestellt.

„Dass am Munro Lake nun Bohrarbeiten stattfinden, ist ein wichtiger Meilenstein für Wescan", sagte W. Connor MacNeill, Chief Executive Officer von Wescan. „Das Projekt verfügt über eine hervorragende Lage, wobei die südöstliche Zone etwa 3 Kilometer von der Transportstraße von SSR Mining entfernt liegt. Zum ersten Mal seit 2013 führen wir nun mit Hilfe von Bohrungen Folgeuntersuchungen zu den Abschnitten in der südöstlichen Zone durch, und wir freuen uns darauf, im weiteren Verlauf des Programms über die Ergebnisse zu berichten."

Figure 1: Helicopter-supported drill mobilization at the Munro Lake Project.

 

Figure 2: Munro Lake Project showing planned 2026 drill hole locations.

 

* Oberflächenstichproben sind naturgemäß selektive Proben und geben möglicherweise keinen Aufschluss über die darunterliegende Mineralisierung.



** Explorationen auf angrenzenden oder nahegelegenen Grundstücken bieten keine Garantie dafür, dass auf einem bestimmten Grundstück eine ähnliche Mineralisierung vorliegt.



*** Die tatsächliche Dicke ist unbekannt.

Qualifizierte Person

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen wissenschaftlichen und technischen Informationen wurden von John Shmyr, P.Geo., von Dahrouge Geological Consulting Ltd., einem eingetragenen Mitglied der Association of Professional Engineers and Geoscientists of Saskatchewan, geprüft und genehmigt. Herr Shmyr ist eine „qualifizierte Person" im Sinne von National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects („NI 43-101"). Herr Shmyr hat die in dieser Pressemitteilung veröffentlichten Daten überprüft und stimmt der Aufnahme der auf seinen Informationen basierenden Angaben in der vorliegenden Form und im vorliegenden Kontext zu.

Informationen zu Wescan Goldfields Inc.

Wescan Goldfields Inc. ist ein kanadisches Junior-Explorationsunternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Goldprojekten im Norden von Saskatchewan konzentriert. Das Unternehmen hält eine 100-prozentige Beteiligung an vier Goldprojekten: Das Unternehmen hält eine 100-prozentige Beteiligung an vier Goldprojekten: dem Munro-Lake-Projekt im Pine-Lake-Greenstone-Gürtel in unmittelbarer Nähe des Seabee/Santoy-Goldreviers sowie drei Projekten im historischen La-Ronge-Goldgürtel in Saskatchewan: dem Jojay-Lake-Projekt, das die Goldlagerstätte Jojay beherbergt, dem Fork-Lake-Projekt, das die ehemals produzierende Jasper-Goldmine beherbergt, und dem kürzlich erworbenen Lindsay-Lake-Projekt.

Die Goldlagerstätte Jojay ist Gegenstand einer historischen, gemäß NI 43-101 erstellten Mineralressourcenschätzung aus dem Jahr 2010, die von A.C.A. durchgeführt wurde. Howe International Limited erstellt wurde und eine angezeigte Ressource von 420.000 Tonnen mit einem Gehalt von 3,7 g/t Gold sowie eine abgeleitete Ressource von 630.000 Tonnen mit einem Gehalt von 4,3 g/t Gold umfasst (bei einem Cutoff-Gehalt von 2,0 g/t Gold). Die Goldmine Jasper wurde Anfang der 1990er Jahre von der Cameco Corporation betrieben und förderte vor ihrer Schließung etwa 82.700 Unzen Gold aus rund 140.000 Tonnen mit einem Gehalt von 18,9 g/t Gold. Die Aktien von Wescan werden an der TSX Venture Exchange unter dem Kürzel „WGF" gehandelt.

Figure 3: Regional setting of the Munro Lake Project, showing the prospective mineralization corridor extending from SSR Mining’s Seabee and Santoy mines onto Wescan’s claims**

Wichtige Informationen zu zukunftsgerichteten Aussagen

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen können zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die sich auf zukünftige und nicht auf vergangene Ereignisse beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind häufig, jedoch nicht immer, durch die Verwendung von Begriffen wie „anstreben", „voraussehen", „planen", „fortsetzen", „schätzen", „erwarten", „könnte", „wird", „beabsichtigen", „könnte", „sollte", „glauben", „geplant", „sein", „sein wird" und ähnlichen Ausdrücken gekennzeichnet. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung basieren auf den Einschätzungen und Erwartungen der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Aussagen. Obwohl das Unternehmen davon ausgeht, dass die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen auf vernünftigen Annahmen beruhen, kann es keine Gewähr dafür geben, dass sich diese Erwartungen als richtig erweisen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung umfassen unter anderem Aussagen zur Unternehmensstrategie des Unternehmens; zum Munro-Lake-Projekt und dessen Mineralisierungspotenzial; zum Explorationsprogramm des Unternehmens für das Jahr 2026, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Diamantbohrungen der Phase 1 mit einer Länge von bis zu 2.000 Metern und deren voraussichtliche Dauer; die Ziele, Vorgaben oder Zukunftspläne des Unternehmens in Bezug auf seine Explorationsprogramme; sowie weitere Explorationsarbeiten in der Zukunft. Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen zahlreichen Risiken und Ungewissheiten, einschließlich derjenigen, die in den öffentlich eingereichten Dokumenten des Unternehmens beschrieben sind, die auf SEDAR+ unter www.sedarplus.ca verfügbar sind. Solche Risiken und Ungewissheiten könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen erwarteten oder implizierten Ergebnissen abweichen. Dementsprechend sollten sich die Leser nicht übermäßig auf die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen verlassen, und diese zukunftsgerichteten Aussagen sollten nicht als Garantien für zukünftige Ergebnisse ausgelegt oder angesehen werden.

Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den nach bestem Wissen und Gewissen getroffenen Annahmen des Unternehmens und seiner Geschäftsführung hinsichtlich der finanziellen, marktbezogenen, regulatorischen sowie sonstigen relevanten Rahmenbedingungen, die in Zukunft bestehen und die Geschäftstätigkeit sowie den Betrieb des Unternehmens beeinflussen werden. Das Unternehmen gibt keine Gewähr dafür, dass sich die Annahmen, auf denen die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, als richtig erweisen werden oder die Geschäftstätigkeit bzw. der Betrieb des Unternehmens nicht in wesentlicher Weise durch diese oder andere Faktoren beeinträchtigt werden, die vom Unternehmen oder der Geschäftsführung nicht vorhergesehen wurden oder nicht vorhersehbar sind oder die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen.

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich auf den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung und das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, die darin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, es sei denn, dies ist gemäß den in Kanada geltenden Wertpapiergesetzen erforderlich. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen ausdrücklich diesem Vorbehalt.

Weder die TSX Venture Exchange noch ihr Regulierungsdienstleister (im Sinne der Richtlinien der TSX Venture Exchange) übernehmen die Verantwortung für die Angemessenheit oder Richtigkeit dieser Pressemitteilung.

Wescan Goldfields Inc. Logo

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.