BEIJING, 3. April 2026 /PRNewswire/ -- Laut einem am Donnerstag in Shanghai veröffentlichten Bericht hat sich die Shanghai Fashion Week weltweit auf den vierten Platz vorgearbeitet und damit New York überholt. Der vom China Economic Information Service veröffentlichte „Global Fashion Industry Index – Fashion Week Vitality Index Report (2025)" beschreibt Shanghai als die am schnellsten wachsende Knotenpunktstadt in der globalen Modeszene.

Die Modewochen in Paris und Mailand behielten weltweit die ersten beiden Plätze. London und Shanghai belegten den dritten und vierten Platz, wobei kommerzielle Dynamik und digitale Transformation als ihre Kernkompetenzen genannt wurden.
Zum ersten Mal fügte der Bericht einen Indikator für „kommerzielle Handelsaktivitäten" hinzu, um die Fähigkeit jeder Modewoche zu quantifizieren, kommerzielle Ressourcen zu integrieren und in Markttransaktionen umzuwandeln. Die Shanghai Fashion Week verzeichnete 1.217 Handelsmarken und lag damit an zweiter Stelle hinter Paris; außerdem betrieb sie sieben digitale Handelsplattformen, was die höchste Zahl unter allen acht untersuchten Modewochen darstellt.
Der Bericht stellte anhaltende Lücken fest. Die 23 Produktkategorien und der durchschnittliche Transaktionspreis von 420 US-Dollar der Shanghai Fashion Week entsprechen nur 64 Prozent bzw. 54 Prozent der Zahlen der Paris Fashion Week, was einen Markt widerspiegelt, der nach wie vor von Marken des mittleren Preissegments und aufstrebenden Marken dominiert wird, aber über erhebliches Wachstumspotenzial verfügt.
In der Dimension der Elementaggregation führten Paris und Mailand mit 429 bzw. 387 teilnehmenden Marken und 544 bzw. 529 Veranstaltungen, während Shanghai rund 200 Veranstaltungen ausrichtete und sich durch die Teilnahme neuer Marken auszeichnete. Was den Einfluss auf die Branche betrifft, belegte Shanghai weltweit den ersten Platz bei der Anzahl der Designer, und auch bei der Bewertung des Innovationstrends lag die Stadt ganz vorne.
Chinas Bekleidungs- und Modeeinzelhandelsmarkt erreichte im Jahr 2025 ein Volumen von fast 460 Milliarden US-Dollar und behauptete damit seine Position als weltweit größter Einzelmarkt. Die weltweite Durchdringungsrate des Mode-E-Commerce stieg von 18 Prozent im Jahr 2020 auf etwa 36 Prozent im Jahr 2025 und lag in den Schwellenländern bei über 45 Prozent.
In Bezug auf Nachhaltigkeit gaben etwa 72 Prozent der weltweiten Verbraucher an, dass sie bereit seien, für nachhaltige Produkte einen Aufpreis zu zahlen, wobei die meisten einen Aufschlag von 5 bis 10 Prozent akzeptierten. Der Bericht widmete der künstlichen Intelligenz ein eigenes Kapitel und stellte fest, dass 58 bis 60 Prozent der globalen Modehändler KI in ihre Betriebsabläufe und ihr Marketing integriert haben.
Der Bericht kam zu dem Schluss, dass sich die Shanghai Fashion Week in einer entscheidenden Übergangsphase von der Expansion der Größe hin zur Verbesserung der Fähigkeiten befindet und die Integration von lokaler Kultur, zeitgenössischem Design und Haute Couture vertiefen sollte, um ihre Rolle als kommerzielles Zentrum zu stärken, das Design und Konsum miteinander verbindet.
Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/350009.html
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2949640/photo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/xinhua-silk-road-die-shanghai-fashion-week-belegt-im-aktuellen-vitalitatsindex-bericht-den-vierten-platz-302734027.html
Ein entgleister Güterzug hat am Freitagnachmittag den Schienenverkehr auf der Brennerstrecke weitgehend zum Erliegen gebracht. Beim Verlassen des Bahnhofs Brenner auf italienischer Seite sprangen kurz vor 15 Uhr mehrere Waggons eines leeren Güterzugs bei einer Weiche aus den Schienen. In der Folge wurde der Abschnitt zwischen Brenner und Steinach am Brenner komplett gesperrt, wie die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilten. Die Brennerbahn zählt zu den meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindungen im Alpenraum und ist für den Transitverkehr zwischen Italien, Österreich und Deutschland von zentraler Bedeutung.
Die Einschränkungen betreffen sowohl den Nah- als auch den Fernverkehr. Für Fernverkehrszüge wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen dem Bahnhof Brenner und dem Innsbrucker Hauptbahnhof eingerichtet. Im S-Bahn- und Regionalverkehr verkehren Busse zwischen Steinach am Brenner und dem Bahnhof Brenner. Auf italienischer Seite werden Züge aus Richtung Süden – etwa aus Venedig und Südtirol – nach Franzensfeste umgeleitet, wo Busse zur Weiterfahrt bereitstehen sollen. Züge in Richtung München sind von der Sperre mitbetroffen; sie wurden zunächst in Sterzing gestoppt und werden nun über Franzensfeste abgewickelt.
Reisende müssen sich auf zum Teil deutliche Verzögerungen einstellen. Die ÖBB empfehlen, bis zu 30 Minuten zusätzliche Reisezeit auf der Brennerstrecke einzuplanen, im Inntal waren am Freitag zeitweise sogar bis zu zwei Stunden Verzögerung möglich. Dort kam es zwischen Zirl und Telfs-Pfaffenhofen aufgrund eines Rettungseinsatzes ebenfalls zu einer mehrstündigen Sperre mit Ausfällen und Verspätungen. Nach Angaben der ÖBB wurden im Zusammenhang mit der Entgleisung am Brenner keine Fahrgäste zurückgelassen; größere Probleme im Ersatzverkehr seien nicht bekannt geworden. Aktuelle Informationen stellt das Unternehmen über seine Website und die ÖBB-Scotty-App bereit.
Wie lange die Brennerstrecke voll gesperrt bleibt, war zunächst offen. Am Freitagabend gingen die ÖBB davon aus, dass die wichtige Alpenquerung „voraussichtlich im Laufe des Samstages“ wieder freigegeben werden kann. Bis dahin bleibt der Abschnitt zwischen Brenner und Steinach für den Zugverkehr blockiert. Die regionalen Regio-Züge der Betreiber Trenitalia und SAD südlich des Grenzbahnhofs Brenner sind laut Angaben vor Ort nicht von der Sperre betroffen und verkehren planmäßig Richtung Süden. Die Ursachen für die Entgleisung des Güterzugs wurden in den Mitteilungen nicht näher ausgeführt.