Afcons expandiert in Europa mit einem großen Eisenbahnprojekt in Kroatien

12.05.2026

MUMBAI, Indien, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Afcons Infrastructure Ltd freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen eine Mitteilung über die Entscheidung des Auftraggebers erhalten hat, als geeignetster Bieter ausgewählt worden zu sein, und dass dessen Angebot für die Sanierung und den Bau einer Eisenbahnstrecke in Europa angenommen wurde. Dieses Projekt unterstreicht das langfristige Engagement von Afcons für den weltweiten Bau von Infrastruktur auf Weltklasseniveau und ist der bislang größte internationale Auftrag des Unternehmens.

Afcons und SP Logo

Krishnamurthy Subramanian, Vorstandsvorsitzender von Afcons Infrastructure Ltd, erklärte: „Dieses Meilensteinprojekt markiert einen bedeutenden Schritt auf dem globalen Weg von Afcons und unseren Einstieg in Europa. Es spiegelt unsere Fähigkeit wider, komplexe, groß angelegte Infrastrukturlösungen in verschiedenen Regionen zu realisieren. Wir sind stolz darauf, zur Modernisierung eines Eisenbahnnetzes in einem europäischen Land beizutragen, und diese Errungenschaft stärkt unsere Position als vertrauenswürdiger Partner in der internationalen Infrastrukturentwicklung weiter."

S Paramasivan, Geschäftsführer von Afcons Infrastructure Ltd, sagte: „Das Projekt umfasst den Umbau der bestehenden Gleisanlage und den Bau einer zweiten Gleisstrecke. Neben den Bauarbeiten umfasst der Auftragsumfang auch Oberleitungs-, Signal- und Telekommunikationsarbeiten. Das Projekt hat einen Wert von 677,07 Millionen Euro ohne Steuern."

Afcons hat sich verpflichtet, durch transformative Projekte, die Gemeinschaften verbinden und das Wirtschaftswachstum vorantreiben, nachhaltigen Wert für die Stakeholder zu schaffen.

„Das Unternehmen erledigt derzeit die Formalitäten im Rahmen des ordnungsgemäßen Verfahrens", bemerkte Kshitiz Bhasker, Direktor für Geschäftsentwicklung bei Afcons, und „die Vorbereitungen für die Ausführung laufen", kommentierte Udai Veer Singh, Leiter des Eisenbahnsegments bei Afcons.

Informationen zu Afcons Infrastructure Ltd

Afcons Infrastructure Ltd ist das führende Infrastruktur-Ingenieur- und Bauunternehmen der Shapoorji Pallonji Group. Es blickt auf eine über 60-jährige Tradition zurück und verfügt über eine starke Erfolgsbilanz bei der Durchführung zahlreicher technologisch komplexer EPC-Projekte sowohl in Indien als auch international. Laut der jüngsten ENR-Umfrage rangiert Afcons weltweit unter den Top 140 der internationalen Bauunternehmen; Platz 12 im Bereich Brücken und Platz 8 im Bereich Marine & Häfen.

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Rollentausch im Digitalunterricht: Wenn Schüler Social-Media-Experten sind

04.05.2026

In der Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen rücken österreichische Schulen zunehmend in den Fokus. Golli Marboe, Initiator der „Mental Health Days“, fordert, Lehrerinnen und Lehrer deutlich stärker zu unterstützen – und zugleich in die Pflicht zu nehmen. Im Gespräch mit der APA plädierte er dafür, dass alle Pädagoginnen und Pädagogen einmal im Jahr verpflichtend eine Fortbildung zu einem Thema rund um das psychische Wohlbefinden absolvieren. Zusätzlich brauche es ein strukturiertes Angebot zur regelmäßigen Supervision.

Marboe verweist darauf, dass der Lehrberuf damit eine Sonderrolle einnimmt: „Es ist der einzige Sozialberuf, der das nicht hat“, sagt er mit Blick auf fehlende Supervisionsstrukturen. Nach seiner Vorstellung sollen Lehrkräfte damit nicht nur entlastet, sondern auch besser befähigt werden, Warnsignale bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und professionell darauf zu reagieren. Die Forderung zielt auf eine langfristige Verankerung von Mental-Health-Kompetenz im Schulalltag ab.

Zusätzlichen Druck erzeugt aus Sicht von Fachleuten der Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien. Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), unterstützt ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausdrücklich. „Kinder brauchen keine sozialen Medien“, betont sie und spricht sich für einen altersgerechten, schrittweisen Zugang aus – ähnlich wie beim Führerschein, für den man lernen und eine Prüfung ablegen müsse. Besonders problematisch seien sogenannte „Endless Reels“, also endlos scrollbare Kurzvideo-Formate, die nach Einschätzung von Haid und Marboe stärkere Auswirkungen auf die Psyche haben können als klassische Textnachrichten, während Ängste gleichzeitig diffuser würden.

Dass viele Lehrkräfte im Bereich Social Media weniger sattelfest sind als ihre Schülerinnen und Schüler, sehen die beiden Experten nicht als Nachteil. Marboe zieht den Vergleich mit Suchtprävention: Man müsse „nicht jede Droge ausprobieren, um darüber reden zu können, dass Drogen schlecht sind“. Haid verweist auf Klassen, in denen sich Lehrende digitale Plattformen von den Jugendlichen erklären lassen. Diese bewusste Rollenumkehr könne die Beziehungsebene stärken, weil die Schülerinnen plötzlich als Expertinnen auftreten. Aus Sicht der Befürworter solcher Ansätze ist das Zusammenspiel aus besser geschulten Pädagoginnen, klareren Social-Media-Regeln und strukturierten Unterstützungsangeboten ein zentraler Baustein, um die mentale Gesundheit junger Menschen im Bildungssystem langfristig zu stabilisieren.