ATHEN, Griechenland, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Hanshow, ein weltweit führender Anbieter digitaler Einzelhandelslösungen, gab heute eine umfassende Zusammenarbeit mit Hellenic Hypermarkets Sklavenitis S.A., einer der größten griechischen Supermarktketten, bekannt. Ziel der Partnerschaft ist es, Sklavenitis bei der Modernisierung seiner Filialabläufe sowie beim Aufbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur für sein umfangreiches Filialnetz zu unterstützen.

Sklavenitis betreibt landesweit mehr als 460 Filialen sowie Vertriebszentren und eMarket-Einrichtungen und bedient täglich über 680.000 Kundinnen und Kunden. Dies erfordert operative Exzellenz, Konsistenz und Vertrauen an jedem Berührungspunkt. Angesichts des breiten Produktsortiments und der hohen Kundenfrequenz sind die Vereinfachung interner Prozesse sowie die Sicherstellung betrieblicher Konsistenz entscheidend für einen reibungslosen und zuverlässigen Filialbetrieb. Hier kommt die Technologie von Hanshow ins Spiel: Sie hilft dabei, betriebliche Komplexität in standardisierte und effiziente Prozesse auf Filialebene zu überführen, die operative Leistung zu steigern, die Effizienz der Teams zu unterstützen und letztlich ein zuverlässigeres und vertrauenswürdigeres Einkaufserlebnis für Kundinnen und Kunden zu schaffen.
Um diese Prioritäten zu unterstützen, hat Sklavenitis in Zusammenarbeit mit Hanshow eine landesweite Einführung von elektronischen Regaletiketten (ESL) initiiert und setzt diese nun in großem Umfang in seinem weitreichenden Filialnetz ein. Die Einführung wird die Nebular Ultra ESL-Serie von Hanshow im gesamten Filialnetz standardisieren. Mit einer zentimetergenauen, hochpräzisen Regalintelligenz ermöglicht die Nebular Ultra-Produktreihe eine präzise Produktplatzierung und eine gute Sichtbarkeit auf Regalebene und unterstützt so die Planogrammerstellung und das operative Management. Neben den unmittelbaren betrieblichen Vorteilen wird mit der Einführung auch eine digitale Regalinfrastruktur geschaffen, die künftige Innovationen in den Geschäften unterstützen kann. In Kombination mit Technologien wie Computer Vision und intelligenten Einkaufswagen kann das hochpräzise Regal-Framework eine fortschrittliche Automatisierung, Regalüberwachung in Echtzeit und neue datengesteuerte Einzelhandelsanwendungen als Teil von Sklavenitis' umfassenderem Plan für die digitale Transformation ermöglichen.
„Da der Lebensmitteleinzelhandel immer komplexer und regulierter wird, überdenken führende Einzelhändler wie Sklavenitis die Rolle der Infrastruktur im Laden", sagte Liangyan Li, SVP und Head of Global Sales bei Hanshow. „Bei dieser Zusammenarbeit geht es um den Aufbau einer digitalen Grundlage, die Genauigkeit, Effizienz und langfristige Anpassungsfähigkeit unterstützt, und unsere Aufgabe ist es, diese Strategie in großem Umfang zu ermöglichen."
Die Zusammenarbeit spiegelt das kontinuierliche Engagement von Hanshow wider, führende Einzelhändler auf der ganzen Welt durch eine skalierbare, zukunftssichere In-Store-Infrastruktur zu unterstützen, die eine langfristige Transformation ermöglicht und gleichzeitig die Strategie und die Werte jedes Einzelhändlers in den Mittelpunkt stellt.

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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.