Neue Partnerschaft zwischen SC Johnson, US-Außenministerium und Global Fund könnte helfen, 60 Millionen Menschen vor Malaria zu schützen

13.05.2026

Dreijährige Vereinbarung sieht Einsatz des innovativen Malariamittels von SC Johnson in Subsahara-Afrika vor

WASHINGTON, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- SC Johnson, das US-Außenministerium und der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (der „Globale Fonds") gaben heute eine dreijährige Vereinbarung zur Ausweitung des Zugangs zu SC Johnson Guardian™ bekannt, einem innovativen Mittel zur Malariaprophylaxe, das dazu beitragen soll, die Übertragung von durch Insekten übertragenen Krankheiten zu reduzieren. Die Zusammenarbeit soll die Einführung und Umsetzung in etwa zehn Schwerpunktländern unterstützen, mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren mehr als 60 Millionen Menschen zu schützen.

SC Johnson Guardian™

„Vor mehr als einem Jahrzehnt starteten wir eine gemeinnützige Initiative zur Entwicklung eines extrem preisgünstigen Raum-Abwehrmittels, das dazu beitragen sollte, Malaria und andere durch Insekten übertragene Krankheiten in den am stärksten gefährdeten Regionen der Welt zu bekämpfen", sagte Fisk Johnson, Chairman und CEO von SC Johnson. „Wir sind dankbar für unsere Partnerschaft mit dem US-Außenministerium und dem Globalen Fonds, die dazu beitragen wird, Millionen Menschen vor Malaria zu schützen."

Guardian ist ein Raum-Abwehrmittel, das von SC Johnson entwickelt und hergestellt wird, einem in Wisconsin ansässigen Unternehmen und einem der weltweit größten Hersteller von Produkten zur Schädlingsbekämpfung für Verbraucher mit Marken wie OFF!® und Raid®. Das kostengünstige, stromlose Hilfsmittel bietet bis zu ein Jahr lang Schutz und kann in einer Vielzahl von privaten und humanitären Bereichen eingesetzt werden. Es handelt sich um eine nicht gewinnorientierte Initiative des Unternehmens.

Letztes Jahr hat SC Johnson in seinem Werk in Nairobi, Kenia, zwei Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien in Betrieb genommen, die jährlich bis zu 20 Millionen Einheiten produzieren können.

Jedes Jahr sterben in Subsahara-Afrika mehr als 600.000 Menschen an Malaria, die meisten davon sind Kinder unter fünf Jahren. Ohne eine beschleunigte Einführung und Verbreitung neuer Präventionsmittel wird die weltweite Malariabelastung voraussichtlich zunehmen.

Diese Partnerschaft zeigt, wie amerikanische Innovationen in Verbindung mit der globalen Beschaffungs- und Lieferplattform des Globalen Fonds den gerechten Zugang zu lebensrettenden Mitteln zur Malariaprävention erweitern können. Sie ermöglicht zudem eine nachhaltige Produktion in Subsahara-Afrika.

Der Einsatz wird sich auf Länder mit den höchsten Malaria-Raten in Subsahara-Afrika konzentrieren und zudem die Bemühungen zur Ausrottung der Malaria in Regionen wie Südostasien unterstützen.

SC Johnson hat Guardian bereits in humanitären Einrichtungen und besonders gefährdeten Umgebungen verteilt und arbeitet weiterhin mit Partnern zusammen, um das Bewusstsein für die Rolle zu schärfen, die Raum-Abwehrmittel bei der Malariaprävention spielen können. Dieses neue Engagement baut auf den langjährigen Investitionen des Unternehmens in die Insektenforschung und die öffentliche Gesundheit auf, darunter mehr als 120 Millionen US-Dollar, die in die Entwicklung, Prüfung und Herstellung von SC Johnson Guardian™ auf gemeinnütziger Basis investiert wurden.

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit von SC Johnson zur Verhinderung von Malaria und anderen durch Insekten übertragenen Krankheiten.

Zitate der Partner:

„Das US-Außenministerium investiert weiterhin zügig in den Fortschritt der globalen Gesundheitsversorgung unter amerikanischer Führung, indem wir den bahnbrechenden Innovationsfonds der America First Global Health Strategy einsetzen", sagte Jeremy P. Lewin, Senior Official und Acting Under Secretary for Foreign Assistance, Humanitarian Affairs, and Religious Freedom. „Außenminister Rubio ist davon überzeugt, dass wir mit neuen Technologien, die hier in den USA entwickelt und hergestellt werden, die Möglichkeit haben, gezielt in konkrete Maßnahmen zu investieren, die dazu beitragen können, die Kurve der tödlichsten und am weitesten verbreiteten Epidemien und globalen Gesundheitsprobleme abzuflachen. Diese spannende Partnerschaft wird Millionen von Menschen in Hochrisikogebieten mit niedrigem Einkommen mit den Raum-Abwehrmitteln von SC Johnson versorgen und sie vor der Geißel der Malaria schützen, während gleichzeitig Tausende von Arbeitsplätzen in der Forschung und in der Produktion hier in den USA geschaffen werden." 

„Malaria ist nach wie vor eine der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt, insbesondere für Kinder in Subsahara-Afrika", sagte Peter Sands, Executive Director des Globalen Fonds. „Innovative Partnerschaften wie diese sind unerlässlich, um der Krankheit einen Schritt voraus zu sein und Leben zu retten. Indem wir den Zugang zu neuen Instrumenten und bestehenden Maßnahmen beschleunigen, können wir den betroffenen Ländern helfen, die Malariaprävention zu stärken und gefährdete Gemeinschaften zu schützen."

INFORMATIONEN ZU SC JOHNSON

SC Johnson wurde 1886 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Racine, Wisconsin, USA. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass eine nachhaltigere, gesündere und transparentere Welt, die Menschen inspiriert und Chancen schafft, nicht nur möglich ist, sondern in unserer Verantwortung liegt.

Ein Erbe der Innovation und mutiger, transparenter Entscheidungen ist der Grund, warum unsere hochwertigen Produkte und ikonischen Marken wie OFF!®, Raid®, Glade®, Windex®, Scrubbing Bubbles®, Ziploc®, Mrs. Meyer's Clean Day®, method®, Autan®, Baygon®, Mr. Muscle®, Duck®, Lysoform® und andere mehr in Haushalten, Schulen und Unternehmen in praktisch jedem Land der Welt zu finden sind.

Als globales, zweckorientiertes Unternehmen setzen wir uns dafür ein, die Welt heute und für künftige Generationen zu verbessern. Das bedeutet, dass wir unser Fachwissen in den Bereichen Forschung, Innovation und Partnerschaften unermüdlich einsetzen, um einige der drängendsten Umwelt- und Gesundheitsprobleme der Welt zu lösen, wie die Reduzierung von Plastikmüll und die Ausrottung von Malaria. Weltweit setzen wir unsere Ressourcen ein, um Menschen und Gemeinschaften, deren Zugang zwar eingeschränkt sein mag, deren Wissensdurst und Potenzial jedoch grenzenlos sind, bessere wirtschaftliche und bildungsbezogene Chancen zu eröffnen.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie SC Johnson als „Family Company At Work For a Better World" arbeitet, finden Sie auf scjohnson.com weitere Informationen – oder wenn Sie uns auf Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube und TikTok folgen.

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SC Johnson Global Corporate Communication

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SC Johnson Guardian™

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Helmpflicht bis 16 am E-Scooter, bis 14 am E-Bike: Neue Regeln im Überblick

04.05.2026

Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.

Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.

Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.

Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.