Ein integrierter BIOS-Schutz nach dem Secure‑by‑Design‑Ansatz stellt eine kontinuierliche Hardware-Absicherung von der Produktion über die Bereitstellung bis zum End‑of‑Life sicher.
WIESBADEN, Deutschland, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Panasonic hat mit TOUGHBOOK Guard eine neue firmwarebasierte Sicherheitsfunktion eingeführt, die direkt in das BIOS integriert ist und während des gesamten Gerätelebenszyklus Schutz auf Enterprise-Ebene bietet.
Da Cybersicherheitsrisiken ständig zunehmen, sind zusätzliche Sicherheitsschichten von Hardwareanbietern heute unerlässlich. TOUGHBOOK Guard folgt einem „Sicherheit durch Design"-Prinzip, bei dem der Hardwareschutz direkt auf Fertigungsebene in das BIOS integriert wird, anstatt sich ausschließlich auf Softwaresteuerung zu verlassen. Dies schützt Endpunkte sowohl vor als auch während der Bereitstellung.
TOUGHBOOK Guard validiert kontinuierlich die Hardwarekonfiguration des Geräts anhand eines genehmigten Basiswerts. Dadurch wird gewährleistet, dass nur autorisierte Komponenten aktiv bleiben, bereits vor dem Start des Betriebssystems. Dies ermöglicht das frühzeitige Erkennen unbefugter oder nicht autorisierter Hardware, die von herkömmlicher Endpunktsicherheit übersehen wird. TOUGHBOOK Guard benötigt keine Netzwerkverbindung, sodass Hardware auch in Offline- oder Air-Gap-Umgebungen sicher bleibt.
Erhöhte Geräteintegrität und Schutz
TOUGHBOOK Guard unterstützt einen „Sicherheit durch Design"-Ansatz. Dieser ermöglicht es Organisationen zu prüfen, ob Hardwarekomponenten unverändert der werkseitig genehmigten Konfiguration entsprechen und erkenntunautorisierte Komponentenwechsel oder Manipulationen nach der Bereitstellung.
Dies gibt Unternehmen vollständige Sicherheit und Vertrauen in TOUGHBOOK-Geräte und vernetzte Hardware– von der Fertigung über die Bereitstellung und dem Betrieb bis zum End-of-Life.
Entwickelt für sicherheits- und betriebskritische Umgebungen
Für Nutzer in Regierungsbehörden, Verteidigung, kritischer nationaler Infrastruktur und Notfalldiensten ist die Sicherstellung der Lieferkettenintegrität heute eine strategische Voraussetzung. TOUGHBOOK Guard wurde so entwickelt, dass es den Anforderungen selbst anspruchsvollster Betriebsumgebungen gerecht wird, in denen Geräteintegrität und operative Resilienz unverzichtbar sind. Es schützt gegen Bedrohungen und Malware auf Betriebssystemebene, sendet Echtzeitwarnungen an Benutzer und kann in der Planungsphase vollständig angepasst werden.
TOUGHBOOK Guard erfüllt Sicherheits- und Compliance-Standards sowie gesetzliche Vorgaben in Bezug auf Hardware-Integrität, Lieferketten-Sicherheit und Zero-Trust-Architekturen.
Zukunftssicherer Langzeiteinsatz TOUGHBOOK Guard wird projektbasiert für alle neuen TOUGHBOOK-Geräte verfügbar sein, die im weiteren Verlauf des Jahres 2026 eingeführt werden. Die einmalige Lizenzgebühr (pro Gerät) bedeutet, dass keine wiederkehrenden Abonnementkosten anfallen. Dadurcheignet sich die Lösung besonders für langfristige Einsätze in geschäftskritischen Umgebungen, in denen Planbarkeit, Kontrolle und Gesamtbetriebskosten (Total Costo f Ownership) entscheidende Faktoren sind.
„Datensicherheit ist in jeder Branche ein Grundpfeiler dafür, wie effektiv eine Organisation arbeiten kann. TOUGHBOOK Guard schafft dieses Vertrauen vom ersten Tag an und über den gesamten Gerätelebenszyklus hinweg. Dies verlagert Organisationen zudem von reaktiver Compliance zu proaktiver Absicherung und gibt ihnen das Sicherheit, dass Sicherheitskontrollen dauerhaft wirksam bleiben, Risiken aktiv gemanagt werden und Hardware über die gesamte Lieferkette vertrauenswürdig ist", merkt Chris Turner, Strategic Alliances & Services bei Panasonic TOUGHBOOK, dazu an.
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Die Semperit AG Holding hat ihre mit Spannung erwartete Stellungnahme zum freiwilligen Übernahmeangebot der B&C Holding Österreich GmbH vorgelegt – ohne eine klare Empfehlung für oder gegen die Annahme auszusprechen. In der am 4. Mai 2026 veröffentlichten Äußerung arbeitet der Vorstand die aus seiner Sicht wesentlichen Argumente beider Seiten heraus und beschreibt das Papier ausdrücklich als Orientierungshilfe für die Aktionärinnen und Aktionäre. Der Aufsichtsrat schließt sich der Analyse an und verzichtet ebenfalls auf eine eigene Annahme- oder Ablehnungsempfehlung.
Kern der Offerte ist ein Angebotspreis von 15,00 Euro je Aktie. Damit verbindet sich laut Semperit eine Prämie von 25,2% auf den unbeeinflussten Schlusskurs vom 17. März 2026, also den Kurs vor Bekanntgabe des Angebots. Der Vorstand verweist zudem darauf, dass der angebotene Preis über den historischen Durchschnittskursen der Semperit-Aktie liegt und Investoren einen Ausstieg ermöglicht, der nicht von der jeweils gegebenen Marktliquidität abhängt – ein Argument vor allem für Anteilseigner mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf oder begrenztem Anlagehorizont.
Dem stellt das Management deutliche Vorbehalte gegenüber. So liegt der Angebotspreis nach der veröffentlichten Stellungnahme unter dem Buchwert von 20,20 Euro je Aktie. Außerdem verweisen Vorstand und Aufsichtsrat auf aktuelle Analystenschätzungen von bis zu 22,00 Euro je Aktie. Aus ihrer Sicht bildet die Offerte damit nicht das volle mittel- bis langfristige Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens ab. Wer das Angebot annimmt, verzichtet zugleich auf mögliche zukünftige Ertragschancen, falls sich Geschäft und Marktumfeld günstiger entwickeln sollten.
Ob die Annahme wirtschaftlich sinnvoll ist, hänge daher maßgeblich von der individuellen Situation der Anleger ab, betont Semperit. Eine Rolle spielten insbesondere der persönliche Anschaffungspreis, der geplante Anlagehorizont, der eigene Liquiditätsbedarf und steuerliche Überlegungen, ebenso wie Erwartungen an die weitere Entwicklung des Unternehmens und der Märkte. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionärinnen und Aktionären, ihre persönlichen Verhältnisse sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf fachkundigen Rat einzuholen. Die vollständigen Äußerungen zum Angebot sind auf der Semperit-Website im Investor-Relations-Bereich abrufbar; der nächste wichtige Termin im Finanzkalender ist die Quartalsmitteilung am 13. Mai 2026.