NEU-DELHI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Comviva, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die digitale Transformation mit den Schwerpunkten Customer Experience Management, Datenmonetarisierung und digitale Finanzdienstleistungen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen im „Gartner Market Guide for Digital Commerce Payment Platforms 2026" als repräsentativer Anbieter ausgezeichnet wurde – und zwar mit seinen Zahlungsplattformen mobiquity® Pay und mobiquity® One.

Nach Ansicht von Comviva spiegelt diese Aufnahme in den Market Guide die Fähigkeiten des Unternehmens wider, diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Lösung mobiquity® Pay unterstützt die Erstellung und Verwaltung digitaler Geldbörsen und ermöglicht es Unternehmen, vielfältige und lokalisierte Zahlungserlebnisse anzubieten. mobiquity® One umfasst KI-gesteuerte, integrierte Zahlungsfunktionen für digitale Händler. Es bietet optimiertes Transaktions-Routing, eine robuste Customer-Experience-Ebene sowie Closed-Loop-Wallet-Funktionen und hilft Unternehmen so, Kosten zu senken und die Zahlungsconversion zu verbessern.
Manish Agrawal, President & COO bei Comviva, kommentiert die Anerkennung wie folgt: „Die Zahlungslandschaft im digitalen Handel durchläuft einen strukturellen Wandel, der durch den Bedarf an intelligenten, interoperablen und skalierbaren Plattformen vorangetrieben wird. Wir sind der Ansicht, dass die Anerkennung im Gartner Market Guide die wachsende Bedeutung von Mobile Money und das Aufkommen von Embedded Payments widerspiegelt, die es Unternehmen ermöglichen, die zunehmende Komplexität zu bewältigen und gleichzeitig nahtlose Kundenerlebnisse zu bieten."
Der Market Guide stellt zudem fest, dass keine digitale Zahlungsplattform für den E-Commerce Zahlungsdienste in allen Regionen anbietet. Wenn Händler ihr Geschäft global ausweiten, sind sie oft gezwungen, die Dienste mehrerer Zahlungsanbieter in Anspruch zu nehmen, was zu Komplexität und Kostenineffizienz führt, da sie mit mehreren Anbietern zusammenarbeiten müssen.
Das Aufkommen von Agent-Commerce und Stablecoins verändert das traditionelle Zahlungserlebnis im digitalen Handel. Führungskräfte im digitalen Handel, die für Online- und mobile Zahlungen verantwortlich sind, sollten diesen Market Guide nutzen, um diesen komplexen, sich schnell entwickelnden Markt sowie die damit verbundene Anbieter- und Plattformlandschaft zu verstehen.
Die Fintech-Plattformen von Comviva wurden für die nächste Ära des digitalen Zahlungsverkehrs entwickelt und bieten KI-gesteuerte, cloud-native Erfahrungen, die sicher, skalierbar und reibungslos in einem vielfältigen Finanzökosystem funktionieren. In großem Maßstab verarbeiten diese Plattformen jährlich über 7,5 Milliarden Transaktionen mit einem Gesamtwert von mehr als 400 Milliarden US-Dollar, wobei der tägliche Transaktionsdurchsatz 1 Milliarde US-Dollar übersteigt und über 500 Millionen Nutzer in mehr als 55 Ländern bedient werden.
Gartner, Market Guide for Digital Commerce Payment Platforms, Debbie Buckland, Peter Ryan, 12. Januar 2026.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.