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NEW ORLEANS, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Führende Persönlichkeiten der Gastronomieszene trafen sich heute Abend in New Orleans für North America's 50 Best Restaurants 2026, gesponsert von S.Pellegrino & Acqua Panna, wo Smyth als The Best Restaurant in North America ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Feier im Sheraton New Orleans Hotel wurde die zweite Ausgabe der Liste sowie mehrere Gewinner von Sonderpreisen geehrt. Die Liste umfasst 20 Städte, darunter 14 Restaurants aus Kanada und 36 aus den Vereinigten Staaten, wobei in diesem Jahr 18 neue Restaurants in die Liste aufgenommen wurden.

Das Smyth unter der Leitung der Köche John und Karen Urie Shields belegt Platz No.1 und ist damit von No.4 der Liste von 2025 aufgestiegen. Ein persönlicher Ansatz beim Kochen, der auf einem Netzwerk von Erzeugern und Lieferanten basiert, verwandelt saisonale Zutaten in eine präzise und sich ständig weiterentwickelnde Geschmacksreise. Auf den weiteren Plätzen folgen das Eight (No.2) in Calgary und das Restaurant Pearl Morissette (No.3) in Lincoln.
Faye Huggett, Community-Leiterin von North America's 50 Best Restaurants, sagt: „Die zweite Ausgabe von ‚North America's 50 Best Restaurants' feiert die Vielfalt, Kreativität und Exzellenz, die die Gastronomieszene der Region auszeichnen. Herzlichen Glückwunsch an Smyth und an alle Köche und Teams, deren Leidenschaft und Kreativität die Branche immer weiter vorantreiben."
John „The Bajan Farmer" Jones wurde zum Gewinner des von illycaffè gesponserten Champions of Change Award gekürt. Das Restaurant Pearl Morissette wurde mit dem Art of Hospitality Award ausgezeichnet, während das Wildweed in Cincinnati den One To Watch Award erhielt, womit die im Vorfeld der diesjährigen Zeremonie angekündigten Auszeichnungen komplett sind.
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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.