Xi Jinping und Donald Trump besichtigen gemeinsam Beijinger Himmelstempel

15.05.2026

PEKING, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Beijing, ein Bericht von CMG

Xi Jinping und Donald Trump besichtigen gemeinsam Beijinger Himmelstempel (PRNewsfoto/CMG)

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump, der sich zu einem Staatsbesuch in Beijing aufhält, haben am Donnerstag gemeinsam den Himmelstempel besichtigt.

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Xi sagte, er habe im Jahr 2017 gemeinsam mit Trump den Kaiserpalast an der Beijinger Zentralachse besichtigt. Der Himmelstempel sei genauso alt wie der Kaiserspalast und habe die Symbolik „Der Himmel ist rund und die Erde quadratisch", was die Weltanschauung und die Lebensphilosophie der Chinesen widerspiegle.

Die Kommunistische Partei Chinas habe das menschenorientierte Denken der Chinesen fortgeführt und weiterentwickelt und halte stets daran fest, dem Volk mit ganzem Herzen zu dienen. Dadurch habe sie die feste und aufrichtige Unterstützung des Volkes erhalten.

Donald Trump erwiderte, der Besuch im Kaiserpalast sei ihm bis heute noch frisch in Erinnerung. Der Himmelstempel rage auch nach über 600 Jahren noch empor sowie demonstriere die wunderschöne klassische chinesische Architektur und die tiefgreifende traditionelle chinesische Kultur, was bewundernswert sei.

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch China seien großartige Nationen und beide Völker seien großartige und kluge Völker. Beide Länder sollten das gegenseitige Verständnis vertiefen und die Freundschaft zwischen beiden Völkern intensivieren.

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Rollentausch im Digitalunterricht: Wenn Schüler Social-Media-Experten sind

04.05.2026

In der Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen rücken österreichische Schulen zunehmend in den Fokus. Golli Marboe, Initiator der „Mental Health Days“, fordert, Lehrerinnen und Lehrer deutlich stärker zu unterstützen – und zugleich in die Pflicht zu nehmen. Im Gespräch mit der APA plädierte er dafür, dass alle Pädagoginnen und Pädagogen einmal im Jahr verpflichtend eine Fortbildung zu einem Thema rund um das psychische Wohlbefinden absolvieren. Zusätzlich brauche es ein strukturiertes Angebot zur regelmäßigen Supervision.

Marboe verweist darauf, dass der Lehrberuf damit eine Sonderrolle einnimmt: „Es ist der einzige Sozialberuf, der das nicht hat“, sagt er mit Blick auf fehlende Supervisionsstrukturen. Nach seiner Vorstellung sollen Lehrkräfte damit nicht nur entlastet, sondern auch besser befähigt werden, Warnsignale bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und professionell darauf zu reagieren. Die Forderung zielt auf eine langfristige Verankerung von Mental-Health-Kompetenz im Schulalltag ab.

Zusätzlichen Druck erzeugt aus Sicht von Fachleuten der Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien. Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), unterstützt ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausdrücklich. „Kinder brauchen keine sozialen Medien“, betont sie und spricht sich für einen altersgerechten, schrittweisen Zugang aus – ähnlich wie beim Führerschein, für den man lernen und eine Prüfung ablegen müsse. Besonders problematisch seien sogenannte „Endless Reels“, also endlos scrollbare Kurzvideo-Formate, die nach Einschätzung von Haid und Marboe stärkere Auswirkungen auf die Psyche haben können als klassische Textnachrichten, während Ängste gleichzeitig diffuser würden.

Dass viele Lehrkräfte im Bereich Social Media weniger sattelfest sind als ihre Schülerinnen und Schüler, sehen die beiden Experten nicht als Nachteil. Marboe zieht den Vergleich mit Suchtprävention: Man müsse „nicht jede Droge ausprobieren, um darüber reden zu können, dass Drogen schlecht sind“. Haid verweist auf Klassen, in denen sich Lehrende digitale Plattformen von den Jugendlichen erklären lassen. Diese bewusste Rollenumkehr könne die Beziehungsebene stärken, weil die Schülerinnen plötzlich als Expertinnen auftreten. Aus Sicht der Befürworter solcher Ansätze ist das Zusammenspiel aus besser geschulten Pädagoginnen, klareren Social-Media-Regeln und strukturierten Unterstützungsangeboten ein zentraler Baustein, um die mentale Gesundheit junger Menschen im Bildungssystem langfristig zu stabilisieren.